Glocken aus Innsbruck für Schönecker Kirche St. Georg

Das Jahrhundertereignis im Rahmen der Kirmes ließen sich unzählige Schaulustige nicht entgehen.

Schöneck.

Normalerweise ist das Schönecker Stadtzentrum an einem Sonntagnachmittag eine verkehrsruhige Zone. Ganz anders gestern. Entlang der Hauptstraße, in der Brauhausstraße und in der Forststraße drängten sich Zuschauer mit Kameras und Handys - ein Ehrengeleit für das Geläut, das Rudolf Hedrich mit seinem Traktor im Schritttempo zur Kirche St. Georg fuhr. Vornweg marschierte das Migma-Handwerker-Blasorchester Markneukirchen.

Manches erlebt ein Mensch in seinem Leben nur einmal, deshalb ist es für ihn von besonderer emotionaler Bedeutung, für Christen allemal. Das bisherige Stahlgeläut stammte von 1920 und musste ausgewechselt werden. Damit verbunden war die Erneuerung des Glockenstuhls. Im Mai wurden die drei neuen Glocken in Innsbruck von der Firma Grassmayr gegossen. Der 22. September 2019 wird in die Geschichte von Schöneck eingehen. Bei der Weihe des Geläuts sagte die Plauener Superintendentin Ulrike Weyer: "Der ersehnte Tag ist endlich da. Mögen die Glocken das Wort Gottes läuten und für Frieden stehen." Philipp-Immanuel Albert, Pfarrer in der Kirchgemeinde, schloss sich diesen Worten an und dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass Schöneck jetzt drei neue Glocken hat: "Wir werden den heutigen Tag nicht vergessen".

Gestaltet wurden die Glocken vom Plauener Künstler Peter Luban. Die kleine, 395 Kilogramm schwer, trägt den Namen "Licht der Welt". Die mittlere Glocke wiegt 630 Kilogramm. Sie trägt den Namen "Friedensglocke". 1060 Kilogramm wiegt die große Glocke. Sie trägt den Namen "Hoffnungsglocke".

Wie Stefan Katz vom Kirchenvorstand sagte, werden die Glocken am heutigen Montagvormittag in den Kirchturm gehoben, und am 1. Advent das erste Mal geläutet.

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