Gratisparken auf dem Plauener Neustadtplatz

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Schneemassen am Straßenrand: Stadtverwaltung will Beschäftigten in der Innenstadt helfen

Plauen.

Die Plauener Stadtverwaltung prüft nach dem starken Schneefall am Sonntag und Montag, ob sie aus Teilen des Stadtgebiets Schnee abfahren lässt. An manchen engen Stellen sorgt die weiße Pracht für erhebliche Behinderungen. Tauwetter und damit eine Entspannung der Lage sind derzeit nicht in Sicht.

Erste Maßnahme: Mindestens bis Ende kommender Woche können Bewohner und Beschäftigte der Innenstadt kostenlos auf dem vom Schnee beräumten Neustadtplatz parken. Wie die Stadtverwaltung im Ergebnis der Prüfung mitteilt, wurde das mit Vertretern der Stadtratsfraktionen abgestimmt. Baubürgermeisterin Kerstin Wolf (parteilos): "Ich erhoffe mir davon, dass die Straßen in der Innenstadt dann weniger zugeparkt sind und der Winterdienst besser durchkommt. Ich bitte Anwohner und Beschäftigte, diese Möglichkeit zu nutzen."

Am Freitag soll der Winterdienst schwerpunktmäßig in der Innenstadt im Einsatz sein. Danach könnten Anwohner hoffentlich wieder besser parken, so Wolf. Und weiter: "Was wir jedoch nicht schaffen - und dafür bitte ich die Plauener sehr um Verständnis - ist, den Schnee in Mengen abzutransportieren. Dafür haben wir weder die Technik noch die personellen Möglichkeiten."

Der Winterdienst sei seit Tagen im vollen Einsatz: "Leider ist in vielen Straßen derzeit ein Durchkommen unmöglich. Ich hoffe, dass sich die Situation durch die vorgeschlagene Maßnahme entspannt."

Zuvor hatten Leser der "Freien Presse" auf auch zwei Tage nach dem Schneefall schlecht geräumte Fußwege aufmerksam gemacht. Die Straßenbahn-Endhaltestelle Preißelpöhl wurde dabei ebenso genannt wie die Reußenländer Straße bis zum Abzweig Rosengrabenstraße. Im Bereich Straßberger-/ Trockentalstraße stapften Fußgänger im tiefen Schnee. Auf der Reusaer Straße war zwischen Reusaer Eck und An der Suttenwiese nur ein schmaler Pfad geräumt. Darüber hinaus schiebe der Schneepflug immer wieder Einfahrten zu, hieß es.

Zu den Stellen teilte die Stadtverwaltung mit, dass im Bereich Straßberger-/Trockentalstraße der Eigentümer zum Räumen aufgefordert wurde, ebenso der Verband Vogtländischer Kleingärtner, der als Pächter der Anlage "Am Stillen Grund" an der Reußenländer Straße die Räumpflicht hat. An der Reusaer Straße habe eine Kontrolle stattgefunden.

Die Stadtverwaltung selbst beräumt Straßen und Gehwege nach Prioritäten. Erst Hauptverkehrs- und Durchfahrtsstraßen mit hoher Verkehrsbedeutung (Staats- und Kreisstraßen), dann Straßen, auf denen Busse unterwegs sind, sowie Zufahrtsstraßen zum Klinikum, zu Schulen, zur Feuerwehr, Polizei und Parkhäusern. Es folgen steile Straßen, Industriegebiete und wichtige Nebenstraßen. (us)

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