Grünes Band: Artenvielfalt geht zurück

Was sich in ganz Europa abspielt, macht auch vor dem einstigen Grenzstreifen nicht halt: Zahlreiche Vogelarten verschwinden. Genaue Zahlen hat der Ornithologe Stephan Ernst ermittelt.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    0
    ZukunftHeimat
    23.10.2020

    Ein trauriger Artikel, und eine so wichtige Arbeit.
    Wer die Botschaft versteht, kann auf keinen Fall für gigantische Gewerbegebiete bei Posseck sein, mitten zwischen zwei Wasserschutzgebieten. Schon heute ist zu viel LKW-Verkehr auf der Staatsstraße zwischen Regnitzlosau und Oelsnitz, mitten durch das Grüne Band. Benutzte man stattdessen die vorhandenen Autobahnen und die B173, hätte man vielleicht einen 5 Minuten längeren Weg. Dass man Landstraßen für den LKW-Verkehr sperren kann, macht z.B. die Uckermark vor: Dort ist es verboten, zwischen A20 und A11, Anschluss-Stellen Prenzlau-Süd bis Schmölln, die L25 als Ausweichroute mit dem LKW zu befahren.

    Ich wünsche mir, dass wir endlich aufwachen und unseren Naturreichtum schützen, statt anderen Kreisen alle Fehler nachzumachen. Wozu auch gehört, dass vielleicht nicht jeder Radweg asphaltiert werden muss...

    Für Gewerbegebiete haben wir genug alte Industriebrachen - ja, das ist teurer, dort zu bauen als auf der grünen Wiese...

  • 7
    2
    Tauchsieder
    23.10.2020

    Was von fränkischer Seite dem "Grünen Band" angetan wird ist auch kaum beschreibbar. Eine verspargelte Landschaft entlang des "Gr.B.", viele Hektar Wiesen und Felder durch Photovoltaikanlagen versiegelt. Das dies auch auf die sächs. Seite Auswirkungen hat ist nicht von der Hand zu weisen.

  • 14
    0
    Windhose
    23.10.2020

    Diese ehrenamtliche ornithologische Freizeitforschung kann man nicht hoch genug würdigen! Danke an Stefan Enst und viele andere sächsische "Ornis". Es muss im und am "Grünen Band" alles mögliche getan werden, um Saum- und Kleinbiotope sowie die ökologisch wichtigen "Grenzlinien" zu erhalten, weiter zu entwickeln und ggf. wiederherzustellen.