Grundschulen sollen sich mehr zeigen

Beim Beschluss der Schulnetzplanung im Oelsnitzer Stadtrat waren Fragen aufgekommen: Bringen schwache Jahre Probleme?

Oelsnitz.

Die staatlichen Schulen auf dem Gebiet der Stadt Oelsnitz stehen auf einem sicheren Fundament. Das ist die Botschaft aus der Schulnetzplanung, die jüngst den Stadtrat passiert hat. Daran ändern auch stark schwankende Schülerzahlen in den beiden Grundschulen, die Grundschule Am Karl-Marx-Platz sowie die Grundschule Am Stadion nichts, wie Rico Nieckels als Sachgebietsleiter Schule und Sport im Rathaus deutlich macht.

Ausreißerjahre nach oben und unten gibt es voraussichtlich in den Jahren 2022 und 2023. Im Jahr 2022 stehen vergleichsweise wenige Schulanfänger in den Startlöchern: 33 im Einzugsgebiet der Grundschule Am Karl-Marx-Platz, 37 in der Grundschule Am Stadion. Ein Jahr später sind es dort 50 potenzielle Erstklässler sowie 46 für die Einrichtung am Karl-Marx-Platz - und damit mehr als im Durchschnitt. Wie viele Kinder tatsächlich angemeldet werden, hängt auch von der Anziehungskraft anderer Träger ab. Im Wettbewerb will Rico Nieckels eine Schippe drauflegen. "Wir müssen uns präsenter zeigen", fordert er. Auch Initiativen am und für das Gymnasium, die in diese Richtung gehen, finden seine Zustimmung.

Bei der Behandlung des Themas Schulnetz im Stadtrat war zudem die Frage der Notwendigkeit der Zweizügigkeit für die Grundschule am Karl-Marx-Platz gestellt worden, weil ansonsten Fördermittel aus der Sanierung zurückgezahlt werden müssten, so die Befürchtung. "Wir haben vor der Sanierung die Zweizügigkeit als Auflage erhalten", bestätigt Nieckels. Dieser Grundsatz werde durch ein schwaches Jahr mit nur einer 1. Klasse nicht beeinträchtigt. Die Gefahr von Rückzahlungen bestehe somit nicht, sagte er.

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