Gymnasium: Förderverein plant virtuellen Rundgang

Schule und Unterstützer basteln an Alternative für Tag der offenen Tür im Januar - Werbung wird ausgebaut

Oelsnitz.

Mit Plan B startet das Julius-Mosen-Gymnasium Oelsnitz und sein Förderverein ins Jahr 2021. Der Tag der offenen Tür, der ursprünglich am 9. Januar stattfinden sollte, ist bereits um zwei Wochen auf den 23. Januar verschoben worden. "Wenn es irgendwie geht, wollen wir ihn machen. Wenn es gar nicht geht, finden wir eine andere Form", sagt René Buze, Vorsitzender des Schulfördervereins. Die Online-Variante schwebte ihm ohnehin vor - ein virtueller Schulrundgang, der Informationen gibt und auf neuem Weg für die Schule wirbt. Das sei nötig, um die Bildungseinrichtung, die bis 2022 saniert wird, attraktiv zu präsentieren, sagt Buze, der als Vertreter der Freien Oelsnitzer Bürgerschaft auch erster Stellvertreter von OB Mario Horn (CDU) ist. Die Stadt übernimmt nach der Sanierung das Gymnasium vom Vogtlandkreis.

Gerade im Jahresfinale fehlen in diesem Jahr andere Möglichkeiten, auf das Gymnasium aufmerksam zu machen. "Die Weihnachtskonzerte haben wir seit gefühlt 100 Jahren das erste Mal abgesagt, auch den Hausmusikabend", verweist Direktor Frank-Rainer Richter auf die Coronaeinschränkungen. Die verstärkte Werbung haben sich Schule und Förderverein gleichermaßen auf die Fahnen geschrieben. Genutzt werden sollen dafür unter anderem die großen LED-Wände an der Talsperrenstraße und der Katharinenkirche sowie die Eisbahn, deren Nutzung Schulen im Klassenverband auch in der Coronaschließzeit offen steht.

Der Förderverein will mit einer neuen Homepage um Mitglieder und Unterstützer werben. Zur Neuwahl des Vorstandes war aufgefallen, dass viele Lehrer treu zum Verein stehen, aber kaum Eltern dabei waren. Bei sozialen Netzwerken setzt der Verein laut Buze statt auf Facebook stärker auf Instagram. (hagr)www.fv-mosengymnasium.de

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