Gymnasium will umweltfreundlicher wirtschaften

Schüler formulieren Ideen von Mülltrennung bis Papierverbrauch - Hürden für Einstufung als Klimaschule hoch

Markneukirchen.

Klimaschutz lebt von konkreten Ideen statt von Titeln: Dieses Ziel verfolgen Schüler am Gymnasium Markneukirchen, sagte Direktor Norbert Hildebrand der "Freien Presse". Hintergrund war eine Anfrage von Oliver Schüller aus Sträßel im Stadtrat, ob das städtische Gymnasium Klimaschule werden will. Ein Antrag dafür ist nicht gestellt - entscheiden müsste darüber die Schulkonferenz, und es muss eine entsprechende Konzeption erarbeitet werden. "Die Latte beim Kultusministerium liegt mit Maßnahmen bei Energieeffizienz und Wärmedämmung sehr hoch", erklärte Hildebrand. 2018 wurde die Zentralschule Adorf als erste Schule in Südwestsachsen Klimaschule.

In Markneukirchen geht es um Konkretes: Bessere Mülltrennung gibt es bereits. "Wir überlegen, was wir beim Heizen machen können und dass wir das Trinkwasser in der Schule zum Befüllen der Wasserflaschen der Schüler nutzen können", so der Direktor. Dazu sind Ideen etwa zu Papiersparen eingegangen - Hildebrand steht diesen "sehr positiv" gegenüber. Mit der Teilnahme an Protesten für Klimaschutz ist es für ihn nicht getan. "Es muss jeder bei sich anfangen. Wir werden es nicht hinkriegen, ohne dass es jedem Einzelnen etwas wehtut." (hagr)

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...