Juni 2018 zeigt einige Schwächen

Wetter bietet weiterhin ein Kontrastprogramm

Muldenhammer.

Nach einem scheinbar aus der Bahn geratenen Wonnemonat Mai mit ebenso rekordverdächtigen Mengen an Sonnenschein (239 Stunden) wie an Regen (164 Liter je Quadratmeter) bot auch der Juni im oberen Vogtland wieder ein meteorologisches Kontrastprogramm, wie die Daten der Wetterstation Morgenröthe-Rautenkranz belegen. Die Sonne machte sich mit 187 Stunden vergleichsweise rar, denn im Vorjahr standen im Juni 256 Stunden zu Buche und die 50 Liter Regen sind nicht einmal die Hälfte der Vorjahressumme (123 Liter).

Mit einem Temperaturmaximum von 26,4 Grad Celsius am 20. des Monats blieb der Juni nicht nur in der Spitze hinter dem Mai (27,3 Grad) zurück. Im Vorjahr konnte zumindest einmal die 30-Grad-Marke geknackt werden, 2014 gelang dies sogar an drei Tagen, absolut rekordverdächtig waren dabei die 32,2 Grad am 9. Juni.

Negativwert in diesem Jahr waren 10,4 Grad als Tageshöchsttemperatur am 22. Juni. Da hat sicher mancher überlegt, ob er nicht wieder den Anorak aus dem Schrank holen sollte. Damit wurde sogar der Tiefstwert von 2016 (11,9 Grad) noch einmal unterboten. Aber ein kleiner Trost findet sich in den Wetteraufzeichnungen immer: Am 9. Juni 2015 waren in Morgenröthe-Rautenkranz sogar nur 9 Grad als Tageshöchstwert gemessen worden. (tm)

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