Klingenthal setzt auf Industriejahr 2020

Das Musik- und Wintersportmuseum gehört mit zu den Einrichtungen, die über die derzeitige Landesausstellung Zwickau beworben werden.

Klingenthal/Zwickau.

Anlässlich des Industriejahres 2020 gehört das Musik- und Wintersportmuseum Klingenthal nach Informationen von Xenia Brunner zum Kreis der Museen, die sich in Sachsen mit Anschluss an die am 11. Juli in Zwickau eröffnete Landesausstellung präsentieren. "Initiiert und gefördert durch den Kulturraum Vogtland/Zwickau werden diese Museen mit einem Flyer- und Rabattsystem auch an den Standorten der Landesausstellung beworben", erläuterte die Klingenthalerin. Sie sieht es als eine Chance, die Einrichtung zielgruppengenau zu präsentieren.

Besucher, die sich im Besitz eines Landesausstellungs-Tickets und des Bonusflyers des Kulturraums befinden, erhalten in den beteiligten Einrichtungen bis zum 31. Dezember ermäßigten Eintritt. Im Vogtland sind das neben Klingenthal die Museen Schloss Voigtsberg und Burg Mylau, das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen und die Schaustickerei Plauener Spitze.

Nicht dabei sind neben der Brauerei Wernesgrün das Framus-Museum Markneukirchen und das Harmonikamuseum Zwota. Diese hatten 2014 zu den sieben Einrichtungen gehört, die als erste die Plakette "Route der Industriekultur in Sachsen" erhielten. Initiator war damals das Wirtschaftsministerium, betreut und vermarktet werden sollte sie von der Tourismus- und Marketinggesellschaft Sachsen.

Das Klingenthaler Museum hat in den vergangenen Jahren zielstrebig auf das Industriejahr 2020 hingearbeitet sowie über Fördermittel die Ausstellung aktualisiert und erweitert. 82.000 Euro flossen vom Freistaat, 20.000 Euro vom Kulturraum Vogtland/Zwickau, weitere 62.000 Euro gab die Stadt als Eigenmittel dazu. Eröffnet worden war die erweiterte Ausstellung im Juni 2019.

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