Klingenthal: Umleitung wird nachgebessert

Zusatzschilder sollen helfen, touristische Ziele zu erreichen

Klingenthal.

Damit Ortsunkundige trotz Sperrung eines Teils der B 283 in Klingenthal den Weg durch die Stadt zu touristischen Zielen und Gaststätten finden, werden Zusatzschilder an den Zufahrtsstraßen angebracht. Das ist das Ergebnis einer Beratung am gestrigen Freitag in Klingenthal. Das sagte Andreas Günnel, Leiter des Klingenthaler Bauamts, auf Anfrage von "Freie Presse". Der Klingenthaler Sachgebietsleiter, Constanze Ast von der Verkehrsbehörde des Vogtlandkreises und Anett Seidel vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) haben sich im Gespräch intensiv mit der Ausschilderung der Umleitung beschäftigt und einige Änderungen erarbeitet.

Seit Montagmorgen ist die Durchfahrt auf der Bundesstraße 283 in Klingenthal wegen der Baustelle Königsplatz gesperrt. Voraussichtlich wird das bis Ende Oktober so bleiben. Touristen, die zur Vogtland-Arena im Ortsteil Brunndöbra, zur Sommerrodelbahn nach Mühlleithen oder zum Aschberg wollten, wussten mit den Angaben auf den Sperr- und Umleitungsschildern nichts anzufangen. Auch Einheimische haben teilweise Probleme damit. Darüber hinaus schlugen Gastronomen und Geschäftsinhaber Alarm. Sie befürchten gerade in der Ferienzeit drastische Ausfälle, weil die Gäste vermuten, nicht ans Ziel zu kommen.


Das soll sich nun ändern. Nach den Worten von Günnel bleiben aber die bisherigen Sperr- und Umleitungsschilder an den Zufahrtsstraßen nach Klingenthal so stehen. Denn es sei fachlich richtig, wenn in Zwota steht, dass die B 283 in Klingenthal nur bis Wettinstraße befahrbar ist. Weiter geht es dort nicht auf der Bundesstraße. Doch über die Wettin-, Kirch- und Schulstraße können Autofahrer doch durch den Ort gelangen. Deshalb wird es Zusatzschilder geben. Damit erfahren die Besucher, wie sie zur Vogtland-Arena und zum Aschberggebiet kommen. Aber gegenseitige Rücksichtnahme ist geboten, stellenweise geht es auf der Kirch- und Schulstraße eng zu.

Auch aus Richtung Tannenbergsthal wird es ein Zusatzschild geben. Denn wer nur nach Mühlleithen und zum Aschberg möchte, kommt mit der Baustelle und Sperrung der Bundesstraße gar nicht in Berührung. Die weiträumige Umleitung des Durchgangsverkehrs funktioniert und bleibt so bestehen.

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