Körbe-Verein: Versprechen vom OB

Beim Fest am Wochenende in Brunndöbra war auch die Zukunft ein Thema. Der Stadtchef bekannte Farbe.

Klingenthal.

In Brunndöbra wurde am Wochenende Körbe gefeiert, organisiert vom vor vier Jahren gegründeten Gröndner Körbe- und Traditionsverein. Anders als in Vorjahren herrschte schon am Freitag zur Eröffnung auf dem Platz am ehemaligen Eisstadion weniger Besucherandrang. Der geplante Lampionumzug fand nur in sehr abgespeckter Form statt. Der Vereinsvorsitzende Matthias Schmidt: "Das bedauern wir, aber es war zu riskant, die Strecke wie sonst zu nutzen. Die Schulstraße ist Umleitung für die Bauarbeiten am Königsplatz. An eine kurzzeitige Sperrung war nicht zu denken. Wir sind ja keine Veranstaltung an der Vogtland-Arena." Nicht das einzige schlechte Omen: Drei Tage vor dem Beginn sagte auch noch ein Schausteller ab, sodass die Besucher auf Kinderkarussell und Autoscooter verzichten mussten. Wer hoch hinaus wollte, konnte das auf dem Kettenkarussell. Kurzfristig wurde durch den Verein ein Quad-Fahren ermöglicht. Mit dem "Gruß aus Klingenthal" eröffnete das Stadtorchester die Körbe, bevor Simultan im Festzelt aufspielte. OB Thomas Hennig (CDU) zapfte ein Fass Freibier an. In Bezug auf die Unstimmigkeiten der Nutzung des Areals am Ex-Eisstadion versicherte er: "Das Zelt kommt künftig dort hin, so wie es der Verein will. Er bekommt dafür meine Unterstützung." Für Unterhaltung sorgten am Samstag die Mundharmonika-Spatzen, die Mundharmonika-Uhus, das Kinderhaus Sonnenschein, am Abend De Erbschleicher. Den Schlusspunkt setzte am Sonntag das Stadtorchester.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...