Kosten für Personal gestiegen

Bösenbrunn zieht zum Halbjahr die Finanzbilanz

Bösenbrunn.

Die Personalkosten für die Gemeinde Bösenbrunn steigen in diesem Jahr stärker als erwartet. Statt zwei Prozent wird nun von einer Erhöhung von mehr als drei Prozent ausgegangen, sagte Kay Wasilewski, in der Stadtverwaltung Oelsnitz für die Finanzangelegenheiten der Landgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft zuständig. "Ein Ausgleich ist aber durch Einsparungen möglich", sagte er zur Vorstellung des Halbjahres-Berichts der Finanzen im Gemeinderat.

Grundsätzlich seien die ersten Monate 2018 positiv für die Gemeinde gelaufen, schätzt Wasilewski ein. Bösenbrunn steckt in einer freiwilligen Haushaltskonsolidierung - erleichtert wird die Situation dadurch, dass die Stadt Oelsnitz die Verwaltungskostenumlage bis zum Jahresende stundet. So bleibt die Gemeinde zahlungsfähig. Für das zweite Halbjahr 2018 gibt es noch einige Unwägbarkeiten. Zum einen seien dies mögliche Schwankungen bei der Gewerbesteuer, dazu die Frage des Wohnungsverkaufs in Schönbrunn - für diesen liegen laut Wasilewski bisher keine Angebote vor, sodass unklar ist, welche Einnahme hier erzielt werden kann.

Der geplante Abriss des Wohnheims in Schönbrunn könnte noch 2018 über die Bühne gehen. Dazu müssten aber Planung, Angebote und Baupreise absolut passen, so Wasilewski. Bürgermeister Berthold Valentin (Action gemeinsame Liste Bösenbrunn) zufolge läuft die Abrissplanung. Um Fördermittel zu bekommen, ist außerdem ein Brachenkonzept für alle Brachenstandorte der Gemeinde nötig. (hagr)

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