Kräftiges Zupacken beim Stollenkneten gefragt

Ordentlich walken mussten Erlbachs Ortsvorsteher André Worbs (links) und Vladimir Vorm, Bürgermeister von Schönbach/Luby, am Dienstag im Freilichtmuseum Eubabrunn. Zum 16. Mal spendiert der Luftkurort der tschechischen Partnergemeinde einen Riesenstollen für den Weihnachtsmarkt. Vor allem Verwaltungsmitarbeiter beider Orte mischten, rührten und kneteten. Die Zutaten für den Stollen hatten Erlbachs Ex-Bürgermeister Klaus Herold und seine Frau Ursula besorgt und vorbereitet: 17 Kilo Mehl, sieben Kilo Butterschmalz, zwei Kilo Schweineschmalz, drei Kilo Zucker, sechs Kilo Mandeln, drei Kilo Zitronat, sechs Liter Milch und drei Liter Rum wurden verarbeitet. Zum finalen Bepinseln mit einer saftigen Krönung wurden je zwei Kilo Butter und Puderzucker gebraucht. Dass Teigkneten war Schwerstarbeit. Der erste Freundschaftsstollen aus Erlbach maß 2003 anderthalb Meter. In den zurückliegenden Jahren hat sich die Länge auf zehn Meter eingepegelt, womit nach Aussage aller Beteiligten das Maximum erreicht ist. Seit der Premiere wurden sage und schreibe rund 130 Meter Stollen gebacken und über die Grenze geschafft. Noch am Dienstag kam der Stollen in den Museumsofen. Er wird in den nächsten Tagen kühl gelagert und kommt am 14. Dezember ab 14 Uhr auf dem Marktplatz von Schönbach/Luby unters Messer. (eso)

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