Kreistag pocht auf Schule Falkenstein

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Am Donnerstag steht die Abstimmung zu Sachsens Berufsschulplänen an. In drei Punkten fordern die Vogtländer Änderungen.

Plauen/Falkenstein.

Der Falkensteiner Teil der Berufsschule Anne Frank soll wieder in die Standortkarte der Beruflichen Schulzentren 2030 aufgenommen werden. Dies ist eine der insgesamt drei Änderungen, die der Kreistag des Vogtlandkreises fordert, bevor er dem sächsischen Teilschulnetzplan seinen Segen gibt. Das Papier steht am Donnerstagnachmittag auf der Tagesordnung des Gremiums.

Falkenstein mit seiner gastronomischen Ausbildungsrichtung ist nach Einschätzung des Kreises am stärksten von den Planungen betroffen. Dort sollen die Fachkräfte im Gastgewerbe ebenso abgezogen werden wie Hotel- und Restaurantfachleute sowie Frisöre. Die Verluste werden auf 51 Azubis beziffert. Dafür soll die Koch-Ausbildung in Falkenstein verbleiben und der Standort zum Fachklassenstandort nicht nur für den Vogtlandkreis, sondern auch für den Kreis Zwickau ausgebaut werden. Der mögliche Zuwachs wird auf 29 beziffert. Die zweite Änderung betrifft die Forstausbildung. Hier heißt, dass sich diese künftig "weiterhin im oberen Vogtland bewegen" werde. Der Kreistag verlangt die Benennung der Forstlichen Ausbildungsstätte Bad Reiboldsgrün. Die größte Änderung soll sich auf Reichenbach beziehen. Bisher steht im Plan: "Der Standort Reichenbach wird als sächsisches Zentrum für Kälte- und Klimatechnik weiterentwickelt." Die zuständigen Ausschüsse plädierten für eine Einfügung, in der die Elektrotechnik sowie speziell Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Energie-/Umwelt- und Gebäudetechnik und Automatisierungstechnik erwähnt werden. Für Reichenbach wird mit einem Minus von bis zu 76 Schülern gerechnet, weil die Bautechnik wegfallen soll. Profitieren kann der Standort Rodewisch, an dem künftig sachsenweit die Tourismuskaufleute ausgebildet werden sollen. Allein dies könnte 167 neue Schüler bringen. Insgesamt rechnet der Kreis mit bis zu 173 neuen Azubis in allen Ausbildungsjahren.

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