Kreisverkehr Markneukirchen: Was sich ab Montag ändert

Am 5. Dezember, 13 Uhr wird die neue Kreuzung freigegeben. Damit gibt es auch eine neue Zufahrt in Richtung Innenstadt.

Markneukirchen.

Jetzt ist es soweit: Der Kreisverkehr an der vormaligen Postkreuzung in Markneukirchen ist fertig. Am Montag übergibt Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos) 13 Uhr mit dem symbolischen Banddurchschnitt das bei vielen Einwohnern umstrittene Straßenbauwerk. Mit der Kreisel-Anbindung von sechs Straßen unter der Regie der Schönbrunner Baufirma UTR werden an dieser Stelle die Verkehrsverhältnisse neu geordnet.

Mit dem Kreisel ergibt sich eine neue Zufahrt ins Zentrum: Die Straße am Rathaus wird auf Beschluss der Stadtratsmehrheit zweispurig. Die Stadtverwaltung erwartet dadurch ein höheres Verkehraufkommen zum Oberen Markt, der künftig auch direkt vom Kreisel aus durch die Auffahrt zwischen Rathaus und Nicolaikirche erreicht werden kann. Zudem reicht die Straßenbreite in Höhe Sparkasse/Pfarramt wegen der parkenden Autos nicht für zweispurige Befahrung. Deshalb zieht die Stadt eine Konsequenz: Die Verkehrsführung in der Alten Kirchstraße wird geändert. Von hier aus kann nicht mehr Richtung Rathaus gefahren werden - von Sparkasse und Schönecker Straße wird der Verkehr zum Oberen Markt geführt.

Nächste Änderung ab Montag: An der Breiten Straße, Höhe Hausnummer 24 hinter der Kreuzung Trobitzschen/Fruchtmarkt gibt es eine neue Bushaltestelle. Die Haltestelle Am Rathaus unterhalb der Kirche bleibt bestehen. Die bisher vom Bau des Kreisverkehrs betroffenen Haltestellen Sächsischer Hof, Richard-Wagner-Straße sowie Am Steinknock in Siebenbrunn werden ab Dienstag wieder regulär bedient, heißt es vom Verkehrsverbund.

Am Kreisverkehr selbst sind am Freitag letzte Arbeiten erledigt worden. Teile der Gestaltung, Restarbeiten an Nebenflächen und das Notenspiralen-Kunstwerk für die Mittelinsel folgen 2017. Im Umfeld gesetzt sind drei Bäume sowie diverse Rosenstöcke. Eine Anregung, auch Frühblüher einzusetzen, so laut Bürgermeister Rubner geprüft werden. Eingeebnet ist der früher gestaltete Hügel an der Plauenschen Straße, als "Elefantengrab" bekannt. Wo das denkmalgeschützte Postamt stand, zeigt ein großer Erdhaufen Gestaltungsbedarf für das Areal an. Irreführend zumindest für Fremde ist die angebrachte Ausschilderung: Wer auf der Straße Am Rathaus kommt, fährt Richtung Klingenthal, Erlbach und innerstädtische Ziele in die Poststraße, wenn er dem Vorwegweiser (Foto oben) folgt. Richtig wäre aber die Breite Straße, doch das ist auf dem Schild nicht ersichtlich.

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