Licht und Schatten im Oberland

Tourismus: Bilanz zum Halbjahr vorgelegt

Oelsnitz/Klingenthal.

Ein positives erstes Halbjahr für den Tourismus in der Region: Fünf Prozent mehr Übernachtungsgäste als im Vorjahreszeitraum weilten von Januar bis Juni im sächsischen Teil des Vogtlands, insgesamt mehr als 173.000 Personen. Zuwächse bei den Übernachtungszahlen im zweistelligen Bereich konnten Auerbach, Falkenstein, Grünbach, Pausa-Mühltroff, Rosenbach und Markneukirchen verbuchen. Größere Verluste müssen Muldenhammer und Treuen verdauen. Im Schnitt blieben Gäste vier Tage in der Region. Insgesamt wurden im Vogtlandkreis knapp 710.000 Übernachtungen gebucht. Das entspricht einem Plus von knapp drei Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017. Das Vogtland profitiert vom Reisetrend Deutschland. Allerdings weniger als andere Destinationen und verliert damit Anteile auf dem Reisemarkt. Zum Vergleich: Die bei Wanderern beliebte Sächsische Schweiz konnte im selben Zeitraum um fast sieben Prozent bei der Buchung von Betten zulegen. Deutschlandweit melden Beherbergungsbetriebe für das erste Halbjahr ein Plus von vier Prozent bei der von Gästen gebuchten Anzahl von Nächten.

Die Zahl der Übernachtungen in einem Reisegebiet ist für Touristiker entscheidend, wenn es um Zuschüsse geht. Auch Dresden verteilt das Geld im Land nach diesem Kriterium. Das Vogtland auf sächsischer Seite schafft die geforderte Marke von 1,5 Millionen im Jahr nicht. Ein Beitrag erklärt, mit welchem Trick der vogtländische Tourismusverband die geforderte Zahl sogar übertrumpft. (nij)

Übernachtungen von Januar bis Juni

(Veränderung zu 2017 in Prozent)

Plauen59.693(3,4)Pöhl13.535(6,4)

Pausa-Mühltroff836(26,9)Rosenbach3079(17,3)

Bad Brambach61.894(3,8)

Bad Elster288.807(1,3)

Schöneck97.855(-1,6)

Klingenthal39.962(4,0)

Markneukirchen18.896(12,1)

Oelsnitz6301(-2,0)

Auerbach37.306(12,2)

Falkenstein26.500(14,5)

Grünbach4846(81,3)

Muldenhammer3041(-14,5)

Treuen2436(-32,1)

Reichenbach10.641(6,1)

Lengenfeld5980(-3,9)

Vogtland 709.761(2,8)

Quelle: Statistisches Landesamt

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