Märkte am Sonntag vorerst zu

Versorger setzen weiter auf normale Öffnungszeiten

Plauen.

Trotz Aufhebung des Verkaufsverbotes durch die Landesregierung: Sonntagsverkauf in den Versorgermärkten während der Coronakrise zeichnet sich im Vogtland im Moment nicht ab. "So was schließe ich kategorisch aus", erklärt Ronny Kadelke, der in Falkenstein, Auerbach und Bergen Edeka-Filialen betreibt. "Mein Personal ist auch so am Limit, wir haben von 7 bis 20 Uhr auf - das reicht", sagt der Kaufmann.

Die Kaufland-Stiftung schließt sich mit dem Verweis an, an den normalen Öffnungstagen von Montag bis Samstag täglich von 7 bis 22 Uhr Zeit zum Einkaufen zu bieten. Ebenso der Hellweg-Gartenmarkt in Rodewisch, und im Globus-Markt in Weischlitz wird nach aktuellem Stand am Sonntag ebenfalls geschlossen sein. Allerdings: "Das kann sich alles natürlich täglich ändern, wenn es Anweisungen dazu aus der Politik geben sollte", gibt die dortige Markt-Leiterin Kitty Fischer auf Anfrage zu bedenken.

Unterdessen beobachtete ein "Freie Presse"- Leser im Plauener Elster-Park, wie sich dort am Donnerstagmorgen an der einzigen geöffneten Kasse eine lange Schlange bildete und die Kunden folglich dicht an dicht standen. Auf eine entsprechende Anfrage der "Freien Presse" bei Kaufland hieß es: "Aktuell gibt es keine neuen Informationen zu diesen Themen." Eine Inaugenscheinnahme beim Kaufland im Plauen-Park ergab, dass dort vor den Kassen und an der Info-Theke Mindestabstandsmarkierungen vorgegeben sind. Auch in diesem Markt war es am Donnerstag bereits vor 8 Uhr zu einer längeren Warteschlange an den Kassen gekommen. (suki/sasch/bju)


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