Markneukirchen holt sich Tipps in Meiningen

Stadt sucht nach Konzept für Zukunft des Museums

Markneukirchen.

Die Stadt Markneukirchen versucht, über ein Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes eine Lösung für die geplanten Investitionen ins Musikinstrumenten-Museum der Stadt anzuschieben. Die erste Hürde für das Programm mit dem Namen "Trafo - Modelle für Kultur im Wandel" hat Markneukirchen genommen, sagte Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos) im Verwaltungsausschuss des Stadtrates. Trafo richtet sich an ländliche Regionen und kleinere Gemeinden mit ihrem Kulturangebot.

Um zu erfahren, wie andere Häuser mit Sammlungen auf dem Gebiet der Musik und Instrumente sich präsentieren, hat eine Delegation aus Markneukirchen die Sammlung Musikgeschichte der Meininger Museen auf Schloss Elisabethenburg in der Südthüringer Stadt besucht. Neben Rubner waren der stellvertretende Museumsleiter Stefan Hindtsche und Carola Schlegel vom Kulturbereich der Stadt in Meiningen. "Das Museum dort hat ein sehr gutes Konzept und ist sehr besucherfreundlich. Es hat alles, was wir uns wünschen", lobte Rubner mit Blick auf die Möglichkeiten, Besucher aktiv einzubeziehen sowie mit Klang und Audiovision Geschichten zu erzählen. "Museen müssen sowohl Aufgaben wie Sammeln und Bewahren erfüllen, als auch interessant für Besucher sein", ist Rubner überzeugt. Er hatte kürzlich eingeräumt, nach der Hälfte seiner Amtszeit mit dem Museum noch nicht so weit zu sein, wie er gern wollte. (hagr)

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