Melodien von der Olsenbande und vieles mehr

Das Akkordeonorchester Klingenthal bereitet sich auf das Jahresabschlusskonzert vor. Pläne gibt es auch schon für 2020.

Klingenthal/Zwota.

Das Gebäude der ehemaligen Mittelschule am Zwotaer Hammerplatz wird mehr denn je für die Klingenthaler Orchesterszene gebraucht. Die Mitglieder vom Akkordeonorchester Klingenthal, die dort auch ihr Domizil haben, proben derzeit montags und freitags. Am 16. November steht im Gasthof zum Walfisch in Zwota das Jahresabschlusskonzert an und dann will Dirigent Richard Wunderlich mit seinen 18 Musikern wieder ein anspruchsvolles Programm bieten - mit klassischen Werken und eigenen Kompositionen. Als Solisten werden die Sängerin Yvonne Deglau und Peter Kostadinov (Violine) dabei sein. Dafür wird intensiv geprobt. Und gerade bei Filmmelodien aus der legendären Olsenbande mit Egon Olsen, seinen Freunden Benny und Kjeld sowie dessen Frau Yvonne sind auch einige Gags abseits der Bühne im Gespräch.

Hinter dem Orchester liegt ein Jahr mit bislang 13 Auftritten. Den Auftakt gab es im Februar mit einem Gemeinschaftskonzert mit dem Akkordeonensemble der Leipziger Musikschule "Johann Sebastian Bach". Vor wenigen Wochen waren die Klingenthaler zum musikalischen Gegenbesuch in Leipzig. Ein Höhepunkt war auch das gemeinsame Konzert zum Internationalen Akkordeonwettbewerb mit dem Akkordeon-Kammer-Ensemble Wien am 4. Mai in Zwota, zumal Mitglieder des Ensembles noch die Premiere der Musikalischen Busfahrt bestritten.

Bei den Konzertorten haben die Klingenthaler in diesem Jahr teilweise Neuland betreten, so mit einem Kurkonzert in Erlbach und einem Auftritt im März im Tannenbergsthaler Herrenhaus. Allein dort waren mehr als 100 Besucher gekommen, die sich am Ende drei Zugaben erklatschten. "Es war ein tollen Konzert mit einem begeisterten Publikum. Wenn noch mehr Besucher gekommen wären, hätten wir bestimmt ein echtes Problem mit den Sitzmöglichkeiten bekommen", hatte sich Karla Dunger, die Vorsitzende des Heimatvereins Topas, mit der Veranstaltung zufrieden gezeigt. Die Vereinsmitglieder kümmerten sich um die Versorgung der Besucher mit Kaffee und Kuchen.

Sehr zufrieden war Dirigent Richard Wunderlich auch mit dem Konzert am 1. Juni im Rahmen des Klingenthaler Jubiläums "100 Jahre Stadtrecht", für das er speziell ein Programm mit Titel Klingenthaler Komponisten einstudiert hatte.

Für das kommende Jahr gibt es Ideen für ein Konzert in Altenburg, wo es auch eine kleine Tradition im Akkordeonbau gab, und auch ein Auftritt in Neuenrade ist im Gespräch. Die Städtepartnerschaft zwischen Klingenthal und Neuenrade kann 2020 auf ihr 30-jähriges Bestehen blicken. Und auch das 300. Konzert in Bad Elster rückt langsam näher.

Der Vorverkauf für das Konzert am 16. November beginnt am 21. Oktober in der Tourist-Information Klingenthal und im Gasthof zum Walfisch . Die Karten kosten 10 Euro.

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