Museum hat Mundartraum: Sue e Zeich!

Die Plauener wissen es, doch für Touristen könnte die Erkenntnis neu sein: "Sächsisch wird im Vogtland nicht gesprochen." So steht es seit dem gestrigen Mittwoch im neuen Mundartraum des Plauener Vogtlandmuseums an der Wand. Den Einheimischen kommt nur Vogtländisch über die Lippen. Was das Besondere des Dialektes ist, der sich in Kernvogtländisch (Plauener und Oelsnitzer Ecke), Nordvogtländisch (Reichenbacher Raum) und Südostvogtländisch (Klingenthaler Gebiet) unterteilt, können die Museumsbesucher ab sofort auf interaktive und witzige Art erfahren. Sie dürfen auch ihr vogtländisches Lieblingswort küren. Möglicherweise sind die Begriffe Lumisch, Pappensteck oder Quetschkommod darunter - woas für Zeich? "Der Mundartraum ist übrigens unser erstes Themenzimmer", sagt Museumschef Martin Salesch (Foto). Davon seien noch mehr geplant. Bei Konzeption und Gestaltung hat die Plauener Agentur Unico maßgeblich mitgewirkt. Ihre Mitarbeiter haben sich ausführlich mit dem Vogtländischen beschäftigt, berichtete Salesch. (sasch)

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