Musiker und Sänger glänzen

Titanic-Story, Gershwin, Musical-Momente: Rund 350 Besucher feierten am Dienstag in der Musikhalle das Blasorchester Markneukirchen und den Chor des Gymnasiums. Der Abend hielt auch eine Überraschung parat.

Markneukirchen.

Das Blasorchester und Schüler des Gymnasiums Markneukirchen standen am Dienstag zum vierten Mal gemeinsam auf der Bühne. Die Musiker und der Chor veredelten mit ihrem mehr als zweistündigen Konzert das Rahmenprogramm zum 54. Internationalen Instrumentalwettbewerb in der Musikhalle.

Was war das doch noch gleich: MMM? Zu DDR-Zeiten bedeutete das Kürzel "Messe der Meister von Morgen". Am Dienstag bedeutete es "Markneukirchener Musical-Momente". Chor, Solisten und Orchester brachten in einem Medley mitreißende Melodien aus vergangenen Aufführungen des Gymnasiums zu Gehör und wurden auch dafür vom Publikum stürmisch gefeiert: "Columbus", "Elisabeth", "Criminal Tango" und "Notre Dame". Diese gut sieben Minuten gehörten ohne Zweifel zu den Höhepunkten des Abends, der für sich schon ein Erlebnis war. Nicht nur, dass das Blasorchester unter der Leitung von Enrico Weller und der Chor des Gymnasiums bei ihrem musikalischen Rendezvous - etwa bei Giuseppe Verdis "Gefangenenchor" aus "Nabucco" und dem "Triumphmarsch" aus "Aida", einem Spiritual-Medley und einer Hommage an George Gershwin - auch das Publikum verzauberten. Ebenso taten sich die Gesangssolisten hervor: unter anderem Judith Meixner und Kenneth Strobel bei "Funiculì, Funiculà", Jakob Gropp und Johann Straube bei der ergreifenden "Titanic-Story" oder Lilly Menzel bei "Gold von den Sternen" und Lisa-Marie Thiele bei "Gabriellas Song".

Sascha Aurich

Aurichs Woche:Der „Freie Presse“-Sonntagsnewsletter von Sascha Aurich

kostenlos bestellen

Noch mehr aber verschlug es den Zuhörern im Saal fast den Atem, glaubten sie Ohren nicht zu trauen bei einer fast sensationell zu nennenden Premiere. Markneukirchener spielten und sangen zum ersten Mal Ernst Uebels Kultmarsch "Gruß aus Klingenthal", sandten damit musikalische Glückwünsche über die Gopplasgrüner Höhe nach Klingenthal zum Jubiläum 100 Jahre Stadtrecht. Warum? Ganz einfach und logisch, den Grund dafür nannte Moderatorin Rebecca Lauterbach: "Unsere Sekretärin Martina Herrmann hat sich die Mühe gemacht und herausgesucht, wie viele Schüler aus Klingenthal bisher seit 1994 am Gymnasium Markneukirchen das Abitur erfolgreich abgelegt haben. Es sind 68. Herzlichen Glückwunsch zum 100. oder wie Enrico Weller sagt: 'Wir sind doch alle Vogtländer!'" Der Beifall im Saal wollte nicht enden.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...