Neue Eigentümerverhältnisse beim Hotel König Albert

Die Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Vogtland ist beim Haus in Bad Elster planmäßig ausgeschieden. Die Mehrheitsgesellschafter sind aber keine Neu-Elsteraner.

Bad Elster.

Ein neuer Name und zwei alte Bekannte: Die Servus Hotels & Restaurants-Gruppe (SHR) aus Bad Gleichenberg (Österreich) hat die Mehrheit am Hotel König Albert in Bad Elster übernommen. Mit den beiden aus der Steiermark stammenden Geschäftsführern Bertram Mayer und Jörg Siegel gibt es zwei Chefs, die schon bei der Errichtung und dem Betrieb des Vier-Sterne-Superior-Hauses seit März 2016 zwei maßgebliche Protagonisten waren.

Neu: Die Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Vogtland, die bisher 40 Prozent der Anteile hielt, hat sich nach den Worten von Hoteldirektor Marc Cantauw als Miteigentümer zurückgezogen. Nach Informationen der "Freien Presse" handelt sich dabei um ein geplantes Ausscheiden, welches bereits vereinbart wurde, als die Beteiligungsgesellschaft ins Boot kam - ohne dass es Differenzen zwischen den Hotel-Partnern gegeben hätte. Daniel Freismuth, ebenfalls Geschäftsführer der vergleichsweise jungen Hotelgruppe, sieht Bad Elster für die bislang nur in Österreich tätige SHR als Ausgangspunkt, einen weiteren Markt zu bearbeiten. "Neben weiteren Hotelprojekten in Österreich sondieren wie nun auch zusätzliche neue Standorte in Deutschland. Wir sehen da durchaus Potenzial für weitere Hotels unserer Gruppe." Ebenfalls nicht mehr Miteigentümer ist nach den Worten von Cantauw der österreichische Architekt Ernst Maurer.

Cantauw selbst bleibt Hoteldirektor, versichert er auf Anfrage - trotz zahlreicher Anfragen anderer Häuser, wie er sagt. "Ich fühle mich hier sehr wohl, habe ein sehr starkes soziales Umfeld und bin auch bei den neuen Projekten von SHR dabei. Das ist ganz spannend, was da passiert." Der 2018 als Deutschlands Hotelmanager des Jahres Geehrte will dem Vogtland auf jeden Fall die Treue halten. Das vor dreieinhalb Jahren eröffnete Hotel verfügt über 240 Betten und beschäftigt 74 Mitarbeiter. 16,5 Millionen Euro wurden in den Bau des Hauses investiert.

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