Neue Frau für Kitas und Schulen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Eine neue Verantwortliche kümmert sich im Oelsnitzer Rathaus um die Belange des Bereiches Bildung. In diesen Tagen steht ihr Telefon selten still.

Oelsnitz.

Sandra Scheuer hätte wahrlich einen einfacheren Start in Oelsnitz haben können. Die neue Sachgebietsleiterin Bildung in der Stadtverwaltung trat ihr Amt an, als gerade wieder Kindergärten und Schulen coronabedingt schließen mussten. Mehr als 50 Anrufe von Eltern nahm sie in dieser Phase täglich entgegen. Ein Defizit hat sie deshalb schon erkannt und wird es auch beheben: Wichtige Informationen aus ihrem Sachgebiet will die 40-Jährige künftig zeitnah auf der Homepage der Stadt bereitstellen, kündigte sie im Gespräch mit "Freie Presse" an.

Sandra Scheuer ist durch eine Umstrukturierung im Hauptamt der Stadtverwaltung zu ihrer Aufgabe in der Sperkenstadt gekommen. Bislang war Rico Nieckels Ansprechpartner für Schulen und Kindergärten. Sein Sachgebiet war jedoch so umfangreich, dass es geteilt wurde. Nieckels kümmert sich jetzt als gleichrangiger Sachgebietsleiter um den Bereich Dienstleistung, IT und Personal. Sandra Scheuer verantwortete neben Kitas und Schulen mit allein 70 Erzieherinnen und vier Sekretärinnen auch die Bereiche Jugendarbeit und Vereine. Die Überarbeitung der Sportförderrichtlinie gehört beispielsweise aktuell ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Sandra Scheuer kommt aus Reichenbach. Die gelernte Bankkauffrau war in ihrem Beruf einst als Filialleiterin und im Außendienst tätig. Nach ihrer Elternzeit - sie hat einen sechsjährigen Sohn - orientierte sie sich beruflich noch einmal neu im Bereich der öffentlichen Verwaltung. In der Reichenbacher Stadtverwaltung führte sie als Elternzeitvertretung zuletzt exakt jene Tätigkeiten aus, die sie jetzt auch in Oelsnitz verantwortet. Der Übergang passte im Herbst auf den Tag.

Das Kennenlernen der Strukturen in Oelsnitz steht seither auf ihrer Aufgabenliste ganz oben. Sie schaut sich die Abläufe in den Einrichtungen an, um eine Grundlage für mögliche Entscheidungen in der Zukunft zu haben. Derzeit herrscht jedoch Ausnahmezustand. Etwa 12 Prozent der Kinder in Oelsnitz nutzen die Notbetreuung.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.