Neue Rutsche, neuer Spielplatz: Das ist Adorfs neues Waldbad

Die Modernisierung der Freizeitanlage ist nach einem arbeitsreichen Jahr beendet, 2020 folgen noch Restarbeiten. Es gibt aber einen Wermutstropfen.

Adorf.

Ein Babyplanschbecken, verschiedene Spielmöglichkeiten sowie ein großes Kletterelement mit entsprechendem Fallschutz, darauf können sich ab nächsten Sommer im Waldbad Adorf die Kinder und Familien freuen. Zum ersten Mal werden Badegäste auch eine große Wasserrutsche vorfinden.

Außerdem wurde in dem Bad eine Solaranlage installiert, um die Temperatur der Schwimmbecken um einige Grad zu erwärmen. "Das ist eine Zusatzoption, sollte es in den ersten Wochen der Sommersaison noch etwas kühl sein. Wir können die Wassertemperatur drei bis fünf Grad erhöhen", informiert Stadtbaumeister Mario Beine. Komplett neu saniert ist das Nichtschwimmerbecken, es wurde unter anderem mit einer neuen, blauen Folie ausgestattet und wirkt jetzt wesentlich gefälliger. Es kann mit 320 Kubikmeter Wasser befüllt werden. Das Schwimmerbecken mit einer Füllmenge von 750 Kubikmeter hat nur teilweise diese Folie enthalten, da es schon vor wenigen Jahren mit Fliesen neu saniert wurde. Beide Becken werden derzeit nur soweit mit Wasser befüllt, dass sich im Winter durch Eisbildung keine Schäden ergeben. Nach dem Winter wird das Wasser abgelassen und die Becken zur Sommersaison neu befüllt. Frisch aufgearbeitet wurde auch der Sprungturm. Er wurde sandgestrahlt und neu beschichtet. Verändert hat sich auch das Umfeld ein wenig. Neue Wege und Stufen sind entstanden. Die neu verlegten Pflastersteine kommen in einem modernen, warmen rötlichen Farbton daher - das Grau gibt es nicht mehr.

Laut Mario Beine sollen die letzten kleineren Bauarbeiten inklusive des Außenbereiches in diesem Monat abgeschlossen sein. Die Firma Kupsch Schwimmbadtechnik, aus der Nähe von Leipzig, hat das Jahr über hinweg die Schwimmbecken und Spielelemente saniert und gebaut. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, müssen im nächsten Jahr noch einige Flächen begrünt werden. Die Einweihung des Freibades ist zur Eröffnung der Sommersaison 2020 geplant. Die Gesamtkosten der umfangreichen Sanierung liegen bei 1,5 Millionen Euro. Zwei Drittel davon wurden durch Bund und Land gefördert.

Unterdessen sah das sanierte Bad bereits mehrfach Gäste - doch Bürgermeister Rico Schmidt (SPD) freut sich keineswegs über den Besuch: Wildschweine haben es mehrfach durch den Zaun um das Badgelände geschafft und auf den Rasenflächen gewütet. Der Zaun wurde deshalb jetzt nochmals aufgerüstet. Auf dass das Borstenvieh fernbleiben möge, hofft das Stadtoberhaupt. Damit sich seine Horrorvision nicht erfüllt: "Wir haben ein schön saniertes Bad und keine Liegewiese mehr.

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