Neue Schilder entlang der Kammloipe

Sie fällt den Skiläufern sofort ins Auge: die überarbeitete Beschilderung zwischen Schöneck und Johanngeorgenstadt.

Muldenhammer/Carlsfeld.

Vierfarbig, zwei aktuelle Kilometerangaben zur Orientierung, dazu in Deutsch und Tschechisch der Hinweis auf die Nummer für den Notruf der Bergwacht - sie fallen ins Auge, die neuen Schilder entlang der 36 Kilometer langen Kammloipe zwischen Schöneck und Johann- georgenstadt.

"Wir haben in der Arbeitsgemeinschaft Kammloipe lange darüber beraten. Es waren etliche Abstimmungen notwendig. Aber ich denke, jetzt ist etwas Dauerhaftes entstanden", sagte Jürgen Mann (Freie Wähler), Bürgermeister von Muldenhammer, einer der Anliegerkommunen, zu denen außerdem Johanngeorgenstadt, Schöneck, Klingenthal und Eibenstock gehören. Für die Unterhaltung der Kammloipe sowie der Orts- und Anschlussloipen zahlen die fünf Kommunen pro Jahr zusammen zwischen 80.000 und 150.000 Euro.

Die Kammloipe als touristisches Projekt entstand 1992 durch die Initiative von Christoph Meyer aus Johanngeorgenstadt und Siegfried Gläß aus Muldenberg (Gesamtkonzept). Sie war am 18. Dezember 1992 erstmals gespurt worden.

Als Wettkampfstrecke ist die Kammloipe aber nicht erst seit dem 1973 jährlich ausgetragenen Kammlauf ein Begriff. Bereits 1934 gewann Ewald Scherbaum, ein für den WSV Aschberg startender Schwader- bacher, den Lauf von Johanngeorgenstadt nach Schöneck. 1937 konnte sich der Mühlleithener Hans Leonhardt als Gewinner des Laufs von Schöneck nach Johanngeorgenstadt in die Siegerlisten eintragen.

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