Neuer Preis für 2022 im Blick

Literaturgesellschaft will namhafte Autoren küren

Marieney/Plauen.

Der Vogtländische Literaturpreis, der 2018 erstmals von der Vogtländischen Literaturgesellschaft "Julius Mosen" in Verbindung mit der Sparkasse Vogtland vergeben wurde, soll eine Neuauflage erleben. Das sagte Frieder Spitzner aus Auerbach, der Vorsitzende der in Marieney ansässigen Literaturgesellschaft.

2018 hatten Rüdiger Bernhardt aus Bergen und Volker Müller den Preis erhalten. Im Falle Bernhardts, der kürzlich seinen 80. Geburtstag beging, wurde damit das literaturwissenschaftliche Gesamtwerk gewürdigt. Bernhardt analysierte, interpretierte, kommentierte in mehr als hundert Büchern, was Lichtgestalten der deutschen Literatur veröffentlicht haben. Eine Besonderheit aus regionaler Sicht ist das Werk über den Dichter und gebürtigen Vogtländer Julius Mosen. Ebenso ausgezeichnet wurde Müllers schriftstellerisches Gesamtwerk. Der Greizer, der Kurzprosa bevorzugt, fasziniert Bücherfreunde mit fantasievollen und geistreichen Geschichten.

Das Vogtland mit seinen rund 232.000 Einwohnern nimmt in der deutschen Literaturszene eine besondere Stellung ein. In der Regel erscheinen jedes Jahr über 60 Titel vogtländischer Autoren oder mit Bezug zum Vogtland. Wann die Neuauflage des Literaturpreises vergeben wird, steht laut Spitzner noch nicht fest. Es soll auf jeden Fall zu einem besonderen Jubiläum sein. Als solches steht beispielsweise 2022 die Plauener 900-Jahr-Feier an. (tm)

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