Neues Besucherzentrum: Studie kommt

Der Zweckverband hat neben dem derzeit ruhenden Bau eines stationären Windsegels weitere Projekte für die Vogtland-Arena im Blick.

Klingenthal.

Für den Bau eines stationären Windsegels an der Großschanze in der Klingenthaler Vogtland-Arena fehlt bislang der Stempel des Statikers. Es ist aber nur eines der Projekte, die der 2018 vom Vogtlandkreis und der Stadt Klingenthal gegründete Zweckverband für die Anlage verfolgt.

Besucher-Informationszentrum: Die Vogtland-Arena soll bis 2022 ein attraktives Besucher-Informationszentrum (Biz) erhalten. Das hatten Klingenthals Oberbürgermeister Thomas Hennig und Landrat Rolf Keil (beide CDU) 2019 auf der ersten Sitzung des Zweckverbandes angekündigt. Im Gespräch waren dabei Kosten zwischen sechs und acht Millionen Euro. Die Finanzierung sei gesichert, sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) im März 2019 in Plauen. Wie jetzt Oberbürgermeister Hennig als Vorsitzender des Zweckverbandes informierte, werde derzeit an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet. Sie soll noch in diesem Jahr im Zweckverband vorgestellt werden. In den Räumen des Biz soll auch eine Ausstellung zum Skisport ihr Domizil bekommen.

Betreibervertrag: Noch in diesem Jahr soll laut Hennig die Betreibung der Vogtland-Arena neu ausgeschrieben werden. Das war ursprünglich für 2019 geplant gewesen und soll nun möglichst zum 1. Januar 2021 wirksam werden. Aktuell liegt die Betreibung in den Händen einer Vermarktungsgesellschaft. Deren Anteile hält zu 51 Prozent der VSC Klingenthal und zu 49 Prozent die Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Vogtland.

Informationsportal: Die mobile Info-Tafel als Informationsportal für wird voraussichtlich im September nach Klingenthal kommen. Das sagte Alexander Ziron, Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft. Über die Anlage soll dann in Kooperation mit dem Tourismusverband Vogtland für Veranstaltungen in der Region geworben werden.

Weitere Gedanken: Landrat Keil hat vor allem Veränderungen im Bereich des VIP-Zeltes und der Hütten des Athletendorfes im Blick. Laut Ziron gibt es Ideen, das Fassungsvermögen der Arena (derzeit 20.000) zu reduzieren - analog dem Stadion im polnischen Wisła, das 8000 Zuschauer fasst.

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