Oelsnitz bei Steuern mit dickem Minus

1,4 Millionen Euro weniger als geplant - Nun Kredit

Oelsnitz.

Vorboten des Brexit oder einer Rezession? Die Stadt Oelsnitz ist von einem massiven Einbruch der Gewerbesteuern betroffen. "Es fehlen 1,4 Millionen Euro Gewerbesteuern", machte Kämmerer Torsten Stengel am Mittwochabend zur Halbjahresbilanz im Stadtrat Kassensturz. Die stets kaum zu kalkulierenden Gewerbesteuereinnahmen hatte Stengel mit 5,6 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres geplant. Nun lautet die Einnahmeprognose nur noch 3,9 Millionen Euro. Die finanzielle Situation der Stadt, die bereits zuvor von einem deutlichen Rückgang der liquiden Mittel in der nächsten Zeit geprägt war, ist damit zusätzlich angespannt. Nach den Worten von Stengel und OB Mario Horn (CDU) seien die Investitionen der Stadt aber nicht gefährdet. Die Stadt hat am Mittwoch einen bereits von der Kommunalaufsicht genehmigten Kredit über 1,9 Millionen Euro aufgenommen. Er läuft 30 Jahre mit einer Zinsbindung von 0,31 Prozent. "Er ist nicht zum Stopfen des Lochs bei der Gewerbesteuer, sondern zur Unterstützung der Investitionen gedacht", sagt Horn. (hagr)

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