Oelsnitz: Hilfe für Firmen soll ab November fließen

Hauptamtsleiter lobt die Arbeit der FOB-Fraktion als "bemerkenswert"

Oelsnitz.

Ab Anfang November soll in Oelsnitz die Coronahilfe in Höhe von 500 Euro für kleine Firmen und Gewerbetreibende fließen. Der städtische Zuschuss, der auf Antrag nach Prüfung gewährt werden soll, war im Mai von der Ratsfraktion Freie Oelsnitzer Bürgerschaft (FOB) beantragt und im September vom Rat mehrheitlich beschlossen worden. Hauptamtsleiter Hannes Schulz, der das Antragsformular erarbeitet hat, lobte die Vorarbeit der FOB dafür zur Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses in dieser Woche als "bemerkenswert".

Damit die Hilfe fließen kann, ist nach den Worten von OB Mario Horn (CDU) noch ein öffentlicher Stadtratsbeschluss zur Sitzung am 4. November nötig. Denn es handele sich ja um eine außerplanmäßige Ausgabe, so das Stadtoberhaupt. Ein positives Votum des Rates vorausgesetzt, soll das Antragsformular am 5. November zum Herunterladen auf die Internetseite gestellt werden.

"Wir haben nach der Vorarbeit der FOB noch Hinweise unseres Rechnungsprüfers eingearbeitet. Das Verfahren wollen wir so schlank als möglich hinkriegen und nicht irgendwelche bürokratischen Hürden aufbauen", sagte Hannes Schulz.

Zur Ausschusssitzung hatte der Fraktionschef der FOB, Björn Fläschendräger, bei der Verwaltung nachgehakt, wie der Bearbeitungsstand bei der Förderung der Gewerbetreibenden ist. Die Fraktion hatte nach seinen Worten der Stadtverwaltung umfangreiches Material zur Coronahilfe zukommen lassen. Über die im Rathaus erarbeitete Förderrichtlinie und den weiteren Verfahrensgang will Schulz am 4. November im Stadtrat informieren. Den Coronabonus von 500 Euro gibt es nicht nur in Oelsnitz, sondern auch in Markneukirchen. In letzterer Stadt wurde er aber in sehr überschaubarem Umfang abgerufen.

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