Optiplan weiht Neubauten ein - und hat nächste Projekte im Blick

Dank des stetig wachsenden Geschäfts hat das Unternehmen in Oelsnitz rund zwölf Millionen Euro investiert. Am Samstag wird die Einweihung der Neubauten gefeiert - die nächsten Projekte sind dabei schon fest im Blick.

Oelsnitz.

Ein schickes modernes Verwaltungsgebäude und eine neue Produktionshalle künden beim Kunststoffspezialisten Optiplan im Oelsnitzer Industriegebiet Johannisberg von einer außergewöhnlichen Wachstumsstory in den vergangenen Jahren. Ein Umsatzsprung von 50 Prozent allein zwischen 2015 und 2017 auf 42 Millionen Euro haben das alte Firmengelände an seine Kapazitätsgrenzen gebracht. In den vergangenen zwei Jahren wurde deshalb kräftig investiert: Zwölf Millionen Euro flossen in Gebäude und moderne Technik, das gesamte Firmengelände wurde neu aufgestellt. Ein einheitliches Design zieht sich durchs gesamte Unternehmen. Mit einem großen Firmenfest werden die Neubauten am Samstag eingeweiht. Gleichzeitig feiern die Vogtländer das 30-jährige Bestehen der bayerischen Optiplan-Mutter Senata.

Die erfolgreiche Entwicklung des Oelsnitzer Unternehmens ist dabei auch dem Caravan-Boom der vergangenen Jahre geschuldet. Optiplan liefert faserverstärkte Kunststoffe an führende Hersteller der Wohnmobil-Branche. Das Hightech-Material ist aber auch bei Nutzfahrzeugen gefragt. So ist es wichtiger sichtbarer Bestandteil in einem Großteil der Aufbauten der bekannten gelben DHL-Fahrzeuge. Optiplan gehört dabei zu den exportstärksten Unternehmen des Vogtlands. 95 Prozent der in Oelsnitz produzierten Waren werden ins Ausland verkauft, die Hälfte davon in die USA. Handelskonflikte und Dollarkurs haben daher auch die Optiplan-Mitarbeiter immer genau im Blick. "Bislang gibt es für uns aber keine Einschränkungen", sagt Marketingverantwortliche Jeanine Elliott. In 30 Ländern ist Optiplan am Markt vertreten. Zehn Hochseecontainer pro Woche schippern mit den Erzeugnissen aus dem Vogtland über die Weltmeere bis nach Australien.

140 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt, davon 50 in Verwaltung und Entwicklung. Letztere Abteilung soll dafür sorgen, dass die fetten Jahren noch lange nicht vorbei sind. Die Zeichen dafür stehen gut. Wie Jeanine Elliott verrät, steht ein weiterer Ausbau des Produktionsstandortes in Aussicht. Garant dafür soll ein neues Produkt sein, das in Oelsnitz entwickelt wurde. Die Patentierung läuft. Bereits in zwei Jahren könnte eine weitere Produktionshalle in Betrieb gehen. Ob diese noch auf dem Firmengelände Platz findet oder ein neuer Standort gesucht werden muss, entscheidet sich noch.

Optiplan gehört zur Freisinger Senata-Gruppe. Die inhabergeführte Holding beschäftigt insgesamt 2000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 470 Millionen Euro.

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