Pflegeheim in Bad Brambach vor dem Aus: Tränen bei Bewohnern

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Ende Mai soll die Residenz schließen. Eine neue Nutzung des Hauses blieb bislang ein Gerücht. Die Sorgen um Bewohner, Personal und Immobilie wiegen schwer.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Pedaleur
    04.03.2021

    Lola: Eine Verstaatlichung ist sicher nicht der richtige Weg, aber die Ökonomisierung des Gesundheits-/ Pflegewesens war genauso falsch. Stellen Sie sich mal vor, der Staat (wer genau eigentlich?) müsste diese Dinge organisieren und verwalten. Schauen Sie auch auf die Geschwindigkeit, die der Staat bei der Bewältigung der Corona- Pandemie an den Tag legt. Dauer- Lockdown. Da wäre es mir Bange und ein bisschen Ansporn solide zu wirtschaften, muss auch da sein. Wir haben nämlich das Recht, dass unsere Beiträge und Steuern wirtschaftlich und sparsam eingesetzt werden.
    Es wäre aus meiner Sicht völlig ausreichend, wenn die Betreiber gemeinnützig sein müssen. Also etwaige Gewinne nicht an Fonds, Gesellschafter oder Aktionäre ausschütten, sondern zugunsten der Allgemeinheit oder in die Verbesserung reinvestieren müssen. Obwohl ich Physio, Ergo und Logo davon ausnehmen würde, das ist nicht das Problem, wenn es da Selbstständige gäbe. Krankenkasse- d'accord. Stichwort Bürgerversicherung.

  • 3
    0
    Markusanja
    04.03.2021

    Noch ein leeres Haus im erweiterten Kur Bereich wäre sehr traurig.
    Schlimm für die alten Menschen.
    Könnte das Haus nicht wieder zum Kurbereich gehören.
    Das Parkhotel platzt in normalen Zeiten doch aus allen Nähten.
    Komme seit vielen Jahren nach Bad Brambach zur Kur . Wir mussten viel laufen um überall hin zu kommen.
    Da badeten wir im schönen alten Kurhaus.
    Da mussten wir aus den Wannen, wenn sowjetische Kranken kamen.
    Das schöne historische Haus sollte längst rekonstruiert sein.
    Das neue Kur Zentrum ist sehr schön in Bad Brambach und ich wünschte mir auch in diesem Jahr hin zu kommen.
    Hoffe , dass das Haus auf dem Berg nicht leer steht.
    Das die Infrastruktur mit Verkehrsanbindung nicht noch schlechter wird.
    Viel Glück Leonore Otto

  • 7
    2
    Lola
    04.03.2021

    Pflegeheime, Kliniken, Physiotherapien, Pflegedienste, Ergotherapie und Logopädien müssten verstaatlicht werden und es dürfte nur noch 2 Krankenkassen gäben.

    Dann viele Angestellte beruhigter zur Arbeit gehen, Patienten und Bewohner bräuchten verschiedenen Ängste nicht mehr haben. Es gäbe eine Nähe zugleich Behandlung für ALLE (Angestellte, Patienten,...).

    Hier in dem Fall würde man nicht, dass zu Hause den alten Menschen wegnehmen. Nicht jeder hat Angehörige die sich nach einem neuen Pflegeheimplatz entsprecht der Bedürfnisse des Bewohners zugeschnitten, umschauen/umhören können.
    Hier muss der Staat sofort eingreifen.

    Oder zumindest ein Käufer her. Bei Paracelsus hat's doch auch geklappt.

  • 15
    3
    Bautzemann
    03.03.2021

    Warum hier so wenig Resonanz vorhandenen ist, wundert Einen schon. Alten- und Pflegeheime in privater Hand. Wo bleibt die staatliche Aufsicht, Kontrolle und Hilfestellung? Was wird aus den alten Mitbürgern? Ist vom verantwortlichen Landrat des Vogtlandkreises schon etwas zu hören gewesen? Der kann ja nicht nur mit Corona zu tun haben. Er wird doch den Bürgermeister von Bad Brambach mit solchen Problemen nicht allein stehen lassen?

  • 23
    4
    harzruessler1911
    03.03.2021

    ""Ganz toll"". Hauptsache unserer Älteren sterben nicht an Corona, an gebrochenem Herzen ist aber egal.

    Wo müssen/kommen die Bewohner denn hin ? Also ich hoffe jetzt nicht wirklich, dass Sie sozusagen auf der Straße sitzen, wie sich Frau Stübiger ausdrückte.