Pirk: Baden auf eigene Gefahr

Das Gesundheitsamt hat jetzt das offizielle Ende für die Badesaison am Stausee verkündet. Der Grund: Wasser fehlt.

Oelsnitz.

Schwimmern ist schon länger die grüne Färbung der Talsperre Pirk aufgefallen. So mancher wagte sich nicht mehr hinein. Jetzt hat das Gesundheitsamt auf Anfrage der "Freien Presse" zur Wasserqualität das offizielle und vorzeitige Ende des Badebetriebs am Stausee mitgeteilt.

In Absprache mit der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen habe die Behörde den Badebetrieb an der Talsperre Pirk als vorzeitig beendet an die EU weitergemeldet, hieß es am Donnerstag. Als Grund wird der niedrige Wasserstand am Gewässer angegeben. Die Talsperre entspreche damit nicht mehr den Voraussetzungen für ein repräsentatives Badegewässer nach EU-Richtlinie. Somit entfalle aber auch die Überwachungspflicht des Gesundheitsamts, so die Auskunft aus dem Landratsamt. Ein Baden auf eigene Gefahr steht den Besuchern allerdings frei, betont die Behörde. Zwar hatte das Gesundheitsamt diesen Monat keine Wasserproben mehr übers Labor prüfen lassen. Bei einer Sichtkontrolle vor einer Woche sei aber keine Massenentwicklung von Blaualgen festgestellt worden.

Wasserproben aus der Pöhl und von der Talsperre Falkenstein von Mitte August waren laut Angabe des Gesundheitsamtes unauffällig.

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