Pirk: Naturschutz-Konflikt spitzt sich zu

Die Wogen an der Pirk glätten sich nicht. Naturschützer ringen mit der Talsperrenverwaltung. Es geht um Bauarbeiten am Damm. Doch für Ornithologen geht es ums Ganze.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Tauchsieder
    28.04.2019

    Abschließend vielleicht noch so viel. Würde die LTV, so wie heute in einer Randnotiz in der "FP" erwähnt, dort eingreifen, dann gehörten diese Bilder der Vergangenheit an. Es würden dieser Aktion der LTV ca. 200 Bäume und Sträucher zum Opfer fallen. Somit wäre das Flächennaturdenkmal und ein Vogelschutzgebiet vernichtet und dies mit der Begründung einer Gewässerunterhaltungsmaßnahme.
    Was sagt eigentlich die Stadt Oelsnitz zu diesem Vorhaben, denn sie weist dieses Gebiet für die Naherholung ihrer Bevölkerung in einer naturnahen Umgebung explizit aus. Hier ist wegtucken und vorauseilender Gehorsam fehl am Platz.

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    Tauchsieder
    26.04.2019

    Doppelt hält besser !

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    Tauchsieder
    26.04.2019

    Jede Handlung von der eine Gefahr für dieses Schutzgebiet ausgeht, sind zu unterlassen und verboten. Das ist die Ausgangslage.
    Dies wird wieder eine Nagelprobe für die Untere Naturschutzbehörde des LRA. Schon beim Bau des Elsterradweges sah die UNB keinen Handlungsbedarf, diese Baumaßnahme wäre mit den Naturschutzgesetzen vertretbar. 4 Instanzen später und jede dieser Instanzen bestätigte die Klage eines Naturschutzverbandes, zeigten der UNB auf, dass sie mit ihrer Einschätzung völlig falsch lag. Letztendlich zeigte das OVG Bautzen in Verbindung mit dem Bundesverwaltungsgericht dieser Behörde, wie mit solchen Gesetzen umgegangen wird. Was für eine Blamage für diese Behörde und Landrat Keil.
    Das die Landestalsperrenverwaltung dieses Vorhaben lediglich als Gewässerunterhaltung sehen will ist aus deren Sicht völlig verständlich. Dann soll sie auch nur den Urzustand wieder herstellen, damit könnten beide Parteien leben. Sollte sie jedoch dort bauliche Veränderungen vornehmen wäre dies ein Gewässerausbau und dazu bedarf es eines Planfeststellungsverfahren, Das wiederum scheut die LTV, wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht sollte die LTV und die UNB sich mal die Begründung im Beschluss des OVG Bautzen zum "Elsterradweg", aber auch das Urteil des EuGH zur "Waldschlössschenbrücke" in Dresden ansehen. Dies wäre sehr hilfreich.
    Es bleibt spannend, vielleicht muss wieder ein Gericht dem Naturschutz unter die Arme greifen. Dann sollte sich aber die UNB die Frage über ihre Existenzberechtigung gefallen lassen.

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    Tauchsieder
    26.04.2019

    Jede Handlung von der eine Gefahr für dieses Schutzgebiet ausgeht, sind zu unterlassen und verboten. Das ist die Ausgangslage.
    Dies wird wieder eine Nagelprobe für die Untere Naturschutzbehörde des LRA. Schon beim Bau des Elsterradweges sah die UNB keinen Handlungsbedarf, diese Baumaßnahme wäre mit den Naturschutzgesetzen vertretbar. 4 Instanzen später und jede dieser Instanzen bestätigte die Klage eines Naturschutzverbandes, zeigten der UNB auf, dass sie mit ihrer Einschätzung völlig falsch lag. Letztendlich zeigte das OVG Bautzen in Verbindung mit dem Bundesverwaltungsgericht dieser Behörde, wie mit solchen Gesetzen umgegangen wird. Was für eine Blamage für diese Behörde und Landrat Keil.
    Das im aktuellen Fall die Landestalsperrenverwaltung dieses Vorhaben lediglich als Gewässerunterhaltung sehen will ist aus deren Sicht völlig verständlich. Dann soll sie auch nur den Urzustand wieder herstellen, damit könnten beide Parteien leben. Sollte sie jedoch dort bauliche Veränderungen vornehmen wäre dies ein Gewässerausbau und dazu bedarf es eines Planfeststellungsverfahren, Das wiederum scheut die LTV, wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht sollte die LTV und die UNB sich mal die Begründung im Beschluss des OVG Bautzen zum "Elsterradweg", aber auch das Urteil des EuGH zur "Waldschlössschenbrücke" in Dresden ansehen. Dies wäre sehr hilfreich.
    Es bleibt spannend, vielleicht muss wieder ein Gericht dem Naturschutz unter die Arme greifen. Dann sollte sich aber die UNB die Frage über ihre Existenzberechtigung gefallen lassen.

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    hei
    26.04.2019

    Gemacht werden muß auf jeden Fall etwas! Denn zu DDR-Zeiten wurde nicht viel am Vorbecken gemacht und danach NICHTS! Außer an der Bahndammseite!