Polit-Verein öffnet sich für Auswärtige

Als wichtige politische Kraft in der Stadt hat die Freie Oelsnitzer Bürgerschaft ihr Spitzenpersonal neu gewählt. Was sich sonst noch verändert.

Oelsnitz.

Künftig können in die Freie Oelsnitzer Bürgerschaft (FOB) auch Menschen eintreten, die nicht aus Oelsnitz stammen. Das hat die FOB am Sonntagabend bei ihrer Mitgliederversammlung mit einer neuen Satzung beschlossen. Laut Vorstand Björn Fläschendräger gibt es am Verein auch Interesse von Leuten, die nicht aus der Sperkenstadt stammen.

"Als wir uns gegründet haben, hätten wir nicht gedacht, dass der Zuspruch immer größer wird. Deshalb haben wir beschlossen, mit dieser neuen Satzung Interessierten die Möglichkeit zu geben, bei uns Mitglied zu werden, auch wenn sie von außerhalb kommen", so Fläschendräger. Insgesamt zählt die FOB 28 Mitglieder. Neu im Verein sind Rainer Schmidt, Christoph Apitz und Tino Morgner. Letzterer stammt aus Tirpersdorf und wurde am Sonntag gleich in den Vorstand gewählt. Dieser hat sich neu aufgestellt und setzt sich neben Morgner aus dem Vorsitzenden Björn Fläschendräger, Torsten Pinkes und Thomas Föder zusammen. Föder ist als stellvertretender Vorsitzender gewählt worden und übernimmt die Position des verstorbenen Eckardt Scharf. Nach den Worten von Björn Fläschendräger waren beide enge Weggefährten.

Ziel sei es gewesen, eine gute Mischung aus jungen und politisch interessierten sowie erfahrenen Vorstandsmitgliedern zu finden, um für die Zukunft neue Wege einzuschlagen. Unter anderem will der Verein eine sogenannte "Ideenwerkstadt" ins Leben rufen. Diejenigen, die nicht mit im Stadtrat sitzen, könnten dort verstärkt mitarbeiten. Auch bei Bürgerstammtischen sollen Gedanken und Ideen diskutiert werden, die die Ratsfraktion dann in den Stadtrat tragen will.

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