Preis öffnet Tür fürs Fernsehen

Unterstützung für Stadt und Wettbewerbssieger

Klingenthal.

Was machen eigentlich die Klingenthaler Preisträger nach dem Abschluss des Akkordeonwettbewerbs? Im Fall von Radu Ratoi aus Moldawien, im Vorjahr Sieger bei Virtuosen Unterhaltungsmusik, lässt sich die Frage leicht beantworten. Er wurde inzwischen in Kaunas (Litauen) zweifacher Weltmeister des Akkordeon-Weltverbandes CIA.

Die Internationale Union der Konzert-Akkordeonisten (IUCA) will über die Unterstützung regionaler Wettbewerbe die Preisträger des Klingenthaler Akkordeonwettbewerbs bekannter machen - und das unabhängig von den beiden großen Weltverbänden CIA und CMA. Klingenthal sei die "letzte Burg für Professionalität" in der Branche, sagt dazu Tibor Racz. Der aus Bratislava stammende Musikprofessor ist IUCA-Kuratoriumspräsident. Die Teilnahme in Klingenthal musste er diesmal krankheitsbedingt absagen, weshalb auch der geplante 8. IUCA-Kongress nicht stattfindet, aber in einem Grußwort hat Racz die Bilanz vorgelegt. Zu Buche stehen nach seinen Worten in Serbien, Finnland, Polen, der Ukraine, Moldawien und Italien insgesamt 19 Konzerte mit Preisträgern des Klingenthaler Wettbewerbs, dazu kommen acht CD-Aufnahmen sowie fünf Rundfunk- und vier Fernsehproduktionen - was letztlich auch Klingenthal und seinen Wettbewerb bekannt macht. "Die Preisträger des Internationalen Akkordeonwettbewerbs Klingenthal erleben in diesem Sinne eine wirkliche Einbeziehung ins offizielle Musikleben. Mehr können wir uns nicht wünschen", so Racz. Mitglied der IUCA ist seit 2017 auch Richard Galliano, der legendäre französische Jazz- musiker und Komponist. (tm)


Der 56. Internationale Akkordeonwettbewerb geht am heutigen Samstag, 17 Uhr mit dem Preisträgerkonzert in der Aula des Schulzentrums in Klingenthal zu Ende.

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