Radon: Neubau soll Wettinhaus heißen

Frau Holle hält Winterschlaf. Auf der Baustelle des neuen Radon-Therapiezentrums in Bad Brambach geht es deshalb gut voran.

Bad Brambach.

Der nicht vorhandene Winter sorgt in der Sächsischen Staatsbäder GmbH mit Blick auf das Bad Brambacher Großvorhaben für gute Laune. "Der Wettergott meint es gut mit uns", sagt Geschäftsführer Gernot Ressler, der jetzt auch einen detaillierten Zeitplan für das Millionenprojekt vorstellte. Wichtigste Aussage: Im April 2021 geht der Neubau ans Netz. Ganz nebenbei verriet Ressler auch den Namen des Gebäudes: Es wird Wettinhaus heißen.

Für das Wettinhaus drehen sich mittlerweile die Kräne. Zuvor waren sämtliche Anbindungen und Medien für den Neubau in die Erde gebracht worden. Ein Kabel musste dabei auch aus der Erde: Der Streckenstrom der Bahn lief genau über das Areal, ohne dass das wichtige Kabel irgendwo im Grundbuch erfasst gewesen wäre. Die "Überraschung" wurde zum Glück für alle Beteiligten noch rechtzeitig bemerkt.

Parallel zum Neubau werden auch die Bestandsgebäude generalsaniert. Die Badelandschaft wird dazu im Sommer geschlossen. "Jede Fliese kommt raus", sagte Ressler, der mit seiner Mannschaft den bevorstehenden Kraftakt voriges Jahr bereits in Bad Elster hinter sich gebracht hat. Erneuert werden auch Duschen und Cafeteria sowie der Eingangsbereich, der vergrößert wird. Die Fassade werde dazu ein Stück herausgezogen, so Ressler. Eine zweite Sanierungsetappe schließt sich nach Inbetriebnahme des Neubaus im April 2021 an. Dann haben Handwerker in den Ebenen 3 und 4 das Sagen. "Im Sommer 2021 ist dann alles komplett runderneuert", so der Staatsbäder-Chef. "Wir schaffen jetzt eine Infrastruktur für die nächsten 20 Jahre." 13,6 Millionen Euro werden investiert.

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