Rat und Bürger fordern Zebrastreifen in Süßebach

Im Dorf ab 10. Februar wegen Umleitung deutlich mehr Verkehr erwartet - Handeln auch in Eichigt angemahnt

Süßebach/Eichigt.

Die Ortsdurchfahrten Süßebach und Obereichigt haben am Montagabend die Gemüter im Eichigter Gemeinderat beschäftigt. Zum einen mehren sich die Stimmen für einen Zebrastreifen an der Hauptstraße in Süßebach, zwischen Fußweg und Bushaltestelle. Die Ortsdurchfahrt muss ab 10. Februar den Umleitungsverkehr für die dann in Oelsnitz voll gesperrte B 92 aufnehmen. Zu rechnen ist mit etwa 15.000 Fahrzeugen täglich. Gemeinderat Udo Apelt (SPD) sah es als sinnvoll, sich wenigstens für die knapp zwei Jahre Vollsperrung sich um einen Fußgängerüberweg zu bemühen - es gehe um die Sicherheit.

Bei Thomas Pilz aus Süßebach rannte er da offene Türen ein. "Ich saß wegen des Fußgängerüberwegs schon vor einem Jahr da", erinnerte er an seinen Vorstoß früh im Jahr 2019. "Ein Antrag dafür wäre schon angebracht, und dann Rede und Antwort gegenüber den Süßebachern stehen, was dabei rauskam", verlangte er. Eichigts Bürgermeister Christoph Stölzel (parteilos), selbst Süßebacher, sicherte das zu.

Im benachbarten Obereichigt, ebenso Teil der Umleitung, ist das zugesagte Tempo 30 ab der Vollsperrung in anderthalb Wochen für Anlieger und Vizebürgermeister Stephan Meinel (Bürger für Eichigt) kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Die Aussage des Straßenbauamtes, aktuell sei noch kein Straßenausbau/Fußwegbau geplant, akzeptiert er nicht. "Damit geben wir uns nicht zufrieden. Wir können nicht zwei Jahre ins Land gehen lassen mit der Frage, welche Optionen wir für den Fußweg haben. Wir sehen da ganz dringenden Handlungsbedarf. Die Sicherheit der Menschen liegt uns am Herzen." (hagr)


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