Reinigung: Einheimische Firma mit den besten Karten

Markneukirchen schreibt Aufträge neu aus und teilt Leistungen anders auf

Markneukirchen.

In Markneukirchen soll die einheimische Firma Stowasser Gebäudereinigung in den kommenden Jahren die Hausreinigung übernehmen. Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates empfahl den Zuschlag sowohl für die Gebäudereinigung in der Kernstadt als auch in Erlbach sowie die Glasreinigung. Die drei Lose haben einen Kostenumfang von 168.400 Euro jährlich. Sie bilden den Löwenanteil aller Reinigungskosten, die pro Jahr mit 210.000 Euro im Haushalt stehen. Die Differenzsumme betrifft Bedarfsreinigungen nach Veranstaltungen, das Saubermachen in kleinen Feuerwachen der Ortsteile - aber auch das Beseitigen von Vandalismusschäden etwa im Busbahnhof, erläuterte Hauptamtsleiterin Saskia Persigehl auf Anfrage von AfD-Stadtrat Sebastian Schlesinger.

Zuletzt hatte Markneukirchen die Reinigung 2013 ausgeschrieben. Die alten Verträge mit vier Jahren Laufzeit plus zwei Jahren Verlängerung laufen Ende März 2020 aus. Bisher reinigte die Zwickauer Firma Serval die Schulen, Stowasser alle weiteren Gebäude. Eine solche Aufteilung ist nicht mehr statthaft, erklärte Persigehl. Allenfalls die räumliche Trennung von zu reinigenden Häusern erlaubt das Aufteilen in zwei Lose. Zudem muss die Glasreinigung separat ausgeschrieben werden. Das Angebot für die Glasreinigung beläuft sich auf 10.365 Euro brutto im Jahr. In Erlbach soll die Reinigung von Grundschule, Turnhalle, öffentlichen Toiletten sowie Touristinformation 42.250 Euro im Jahr kosten. Das Alte Schloss im Luftkurort wird derzeit nach Bedarf gereinigt - was sich mit der ab Sommer startenden Sanierung ändern könnte, so die Hauptamtsleiterin.

Den größten Reinigungs-Posten machen mit 115.800 Euro jährlich die Häuser in Markneukirchen aus. Dazu gehören Feuerwache, Musikschule, Musikinstrumenten-Museum, Gerber-Hans-Haus, Kirchsteigturnhalle, Rathaus, Zweifelderturnhalle, Gymnasium sowie die öffentlichen Toiletten am Unteren Markt. Vergeben werden die Reinigungsaufträge in der Stadtratssitzung am Donnerstag. Die neuen Verträge laufen wieder vier Jahre und können um weitere zwei verlängert werden.


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