Sanierung des Polizeireviers gesichert

Geld im Landeshaushalt eingestellt - 2020 geht's los

Plauen.

Der geplanten Sanierung des Plauener Polizeireviers an der Freiheitsstraße steht nichts mehr im Wege. Wie der Plauener CDU-Landtagsabgeordnete Frank Heidan gestern berichtete, ist die Investition im Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen für die Jahre 2019/2020 enthalten. Der Haushalt war gestern im Rahmen der Plenarsitzung im Sächsischen Landtag vorgestellt worden. "Im kommenden Jahr wird damit begonnen werden, das Gebäude endlich auf den notwendigen technischen Stand zu bringen, um den Anforderungen an den heutigen Polizeidienst gerecht zu werden", freute sich Frank Heidan.

Das für die Bauarbeiten notwendigen Geld stellt der Freistaat zur Verfügung. Unterstützt wird das Vorhaben zudem anteilig aus dem EU-Strukturfonds Efre. Richtiger Baubeginn ist laut Heidan im ersten Quartal 2020. Im kommenden Jahr sollen zunächst die Planungen der Ausführung erfolgen.

Die Sanierung des Polizeireviers steht seit vielen Jahren auf der Warteliste. Das Gebäude ist marode, hat bereits fast 120 Jahre auf dem Buckel - überall bröckelt es. Mehr als zehn Millionen Euro soll die Investition kosten. Die Verzögerung hatte Innenminister Roland Wöller jüngst nicht mit Geld, sondern mit dem Fakt begründet, dass es im Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB), das solche Sanierungen koordiniert, an Personal fehlt. Die anderen Reviere im Vogtland seien trotz der Sanierung des Plauener Reviers in ihrem Bestand gesichert, so Wöller. (bju)

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