Schock und Trauer bei Hobbyfliegern

Das in der Schweiz abgestürzte Flugzeug drehte beim Auerbacher Flugplatzfest 2017 seine Runden

Auerbach.

Die Mitglieder des Auerbacher Fliegerclubs trauern mit den Mitarbeitern der Firma Ju-Air um die 20 Menschen, die am Samstagnachmittag beim Absturz einer Ju-52 in den Schweizer Alpen gestorben sind. "Als Verein sind wir geschockt. Wir wissen nicht, ob auch der Pilot mit an Bord war, mit dem wir im vergangenen Jahr noch abends gemütlich auf dem Auerbacher Flugplatz zusammen saßen", sagt Thomas Scheffler. Der 68-jährige passionierte Segel- und Motorflieger ist im Auerbacher Fliegerclub für Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Mit dem jetzt abgestürzten Flugzeug drehten im August 2017 noch viele Vogtländer beim Auerbacher Flugplatzfest ihre Runden. "Es ist schrecklich und für alle unfassbar, was geschehen ist." Mit diesen Worten beschrieb Prisca Peter-Buis die Ereignisse gegenüber dem Auerbacher Stadtsprecher Hagen Hartwig. Die Flugbegleiterin war im Vorjahr mit im Vogtland und wurde bei dem Flug am Samstagnachmittag von einer Kollegin vertreten.

Die Auerbacher haben laut Pressesprecher Scheffler in diesem Jahr kein Veranstaltung geplant, bei der eine Ju-52 zum Einsatz kommen soll. Eines der auch als "Tante Ju" bezeichneten Flugzeuge sollte allerdings beim Zwickauer Flugplatzfest am 25./26. August zu Rundflügen abheben. Ob das passieren wird, ist aber derzeit noch völlig offen. Denn die solche Rundflüge veranstaltende Firma Ju-Air aus der Schweiz hat wegen des Absturzes den Flugbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. (lh)

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