Schöneck: Stadtuhr zum 650-jährigen Jubiläum

Das Fest zum Schönecker Stadtrechtsjubiläum muss ausfallen. Uhrmachermeister Ralf Jäkel legt trotzdem eine Festuhr auf.

Schöneck.

650 Jahre werden es im August, dass Kaiser Karl IV. Schöneck das Stadtrecht verlieh, oder damals bereits bestehende Privilegien erweiterte - dazu liegt das genaue Geschehen von 1370 etwas im Dunklen. Auch wenn das geplante Fest und der Tag der Vogtländer coronabedingt abgesagt wurden - der Schönecker Uhrmachermeister Ralf Jäkel bringt auf jeden Fall zu diesem Anlass eine Jubiläumsuhr heraus - in einer limitierten Auflage von nur 65 Stück.

Dabei sind die 650 Jahre sogar ein Doppeljubiläum, denn ebenfalls 1370 wurde in Paris erstmals eine öffentlich sichtbare Schlaguhr an dem Tour de l'Horloge genannten Eckturm des Palais de la Cité angebracht. Gut 130 Jahre später ent- wickelte der Nürnberger Uhr- macher Peter Helein mit dem "Nürnberger Ei" den ersten Zeitmesser, den man bei sich tragen konnte.

Die Jubiläumsuhren werden mit fünf verschiedenen Zifferblattvarianten und in drei Gehäusedurchmessern angeboten. Sie besitzen Edelstahlgehäuse und Saphirglas, sind ausgestattet mit einem Schweizer Qualitätsuhrwerk und wasserdicht. Das Armband ist, je nach Wunsch, aus Leder oder Metall.

Bei den Jubiläumsuhren baut Ralf Jäkel auf den Erfahrungen auf, die er vor 25 Jahren mit einer Sonderausgabe von 99 Uhren zu "625 Jahre Stadtrecht" sammeln konnte.

www.uhrmacher-jäkel.de

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