Schönecker Heimatverein lässt Worten Taten folgen

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Im Januar 2020 gegründet, hat die engagierte Arbeit der Vereinsmitglieder in Schöneck erste Spuren hinterlassen. Eine Bilanz.

Schöneck.

Es waren 13 Mitglieder, die zur Gründungsversammlung im Januar 2020 dem Heimatverein Schöneck beigetreten waren. Jetzt sind es 17 eingetragene Mitglieder, wie Vereinsvorsitzender Ralf Edler in seiner Jahresbilanz ausführt. Inzwischen haben die Schönecker den Status als gemeinnütziger Verein zuerkannt bekommen, seit Dezember endlich auch ein Konto.

Die Bilanz des ersten Jahres ist recht umfangreich. Heimatliche Geschichte, die Erhaltung kultureller Werte und Heimatliebe haben sich die Mitglieder nicht nur in die Satzung geschrieben, die Vorgaben wurden auch angepackt.

Als Erstes startete der Verein mit den sogenannten Gruselrundgängen - durchgeführt mit der Theatertruppe des Vereins und Bürgern, die Spaß am Schauspiel haben. Insgesamt fünf dieser Veranstaltungen konnten durchgeführt werden, die Teilnehmer erfuhren Ereignisse aus der Stadtgeschichte, belegt durch die Chronik, Gerichtsakten, den Archiven der Vogtlandbibliothek und der Kirche. "Diese Rundgänge kamen bei den Teilnehmern gut an und belebten auf kulturelle Weise die Unterstadt", konstatiert Edler.

Besonderer Höhepunkt 2020 war das Jubiläum 650 Jahre Stadtrecht. Wegen der Coronapandemie waren Großveranstaltungen langfristig abgesagt worden, aber mit Vereinsveranstaltungen konnten die Schönecker an das historischen Datum erinnern. Am 13. August fand in Zusammenarbeit mit der Sagentruppe Zwota und der Gilde der Nachtwächter ein Sagenabend statt, tags darauf dann ein Vereinsabend mit der Gilde und den Heimatvereinen Zwota und Gunzen. Kontakt gibt es außerdem zum Heimatverein Topas in Tannenbergsthal.

Schon im März 2020 hatte der Vorstand des Heimatvereines ein Konzept zur "vorläufigen und einfachen Gestaltung des Stadtparkes" erarbeitet, das auf zwei Rundgängen vorgestellt wurde. Das Konzept ist inzwischen mit in die Tätigkeit der AG Stadtpark einbezogen, zwei Mitglieder des Heimatvereins arbeiten dort mit. Für 2020 stehen zudem fünf Arbeitseinsätze des Heimat- vereins im Stadtpark zu Buche.

Begonnen hatten im Herbst auch die Proben zu einem Theaterstück, aber mit dem Lockdown Anfang November fanden alle Aktivitäten ein jähes Ende. "Wir lassen uns jedoch nicht unterkriegen, denn gerade jetzt merkt man, wie die Bevölkerung nach kultureller Abwechslung ruft", sagt Edler. Sobald die Beschränkungen aufhören, werde man die Proben fortsetzen, damit es bald heißen kann: "Vorhang auf für das Stück ,Das Wirtshaus zu Schöneck'". Vorbereitet wird durch den Verein außerdem ein Märchenrundgang für Kinder im Stadtpark.

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