Schulzentrum Schöneck: Parkplatzproblem als Dauerbrenner

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Die schwierige Stellplatz-situation ist für die gewachsene Schule mehr als ein Herzdrücker. Jetzt soll ein Konzept her.

Schöneck.

Zwischen 90 und 100 Stellplätze für Pkw benötigen Oberschule und Berufliches Gymnasium des Evangelischen Schulzentrums Schöneck, dazu kommen etwa 30 Stellplätze für Mopeds. Diese Zahlen hat Stefanie Schuster, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, vom Obervogtländischen Verein für Innere Mission (OVV) als Betreiber des Schulzentrums bekommen. Schöneck hat sich durch das Schulzentrum zu einem überregionalen Bildungsstandort entwickelt, der auch die entsprechende Verkehrsinfrastruktur benötigt.

Von den besagten Stellplätzen sind demnach 37 auf dem ehemaligen Netto-Parkkplatz vorgesehen, 10 an der Schule und 14 an der Mehrzweckhalle. Mehr als 35 Stellplätze werden außerdem im Bereich der Mangelsdorfstraße gebraucht, dazu die 30 Plätze für die Mopeds.

Das Thema, zu dem es bereits im vergangenen Jahr einen offenen Brief in der Stadt gegeben hatte, ist jetzt erneut aktuell geworden. Grund war Kritik am Winterdienst auf dem Parkplatz am ehemaligen Netto-Markt. Das Thema kam am Montag im Technischen Ausschuss des Stadtrates sowie am Dienstag im Verwaltungsausschuss zur Sprache. Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) verwies noch einmal darauf, dass die Räum- und Streupflicht beim OVV liege. "Wenn derzeit Schule wäre, hätten wir echt ein Problem. Durch den Lockdown ist zumindest diese Lage etwas entspannt", zeigte Ralf Jäckel (Freie Wähler) die Situation auf.

Laut Suplie gibt es ein Parkplatzkonzept für das Schulzentrum, das im Stadtrat besprochen und vorgestellt werden soll. Dabei gehe es auch um die künftige Nutzung des Jugendparks für Parkmöglichkeiten. Sven Baumann, Fraktionsvorsitzende der CDU, plädierte dafür, das Thema noch einmal mit dem Schulzentrum zu besprechen, ehe Entscheidungen zum Jugendpark gefasst würden. Zur Sicherheit könne auch der aktuelle Bedarf noch einmal beim OVV abgefragt werden, so Stefanie Schuster.

Ein weiteres Problem in Schöneck ist der morgendliche Bringeverkehr zur Schule. Im Juni und Oktober 2019 hatte dazu bereits der Verein Auto Club Europa (AEC) an zwei Aktionstagen gemeinsam mit Bürgermeisterin Isa Suplie und Schulleiterin Uta Weller vor der Grundschule die Situation unter die Lupe genommen. Ergebnis: Von den 100 Kindern, die allein am Aktionstag zur Schule gingen, waren fast die Hälfte von Eltern mit dem Auto gebracht worden. Eine Entwicklung, die man auch beim ACE kritisch betrachtet.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    Radfahrer
    04.02.2021

    Und wo sollen die Wreesmann-Kunden parken?