Schutzgebietspläne: Kreis prüft erst noch

Mühlental.

Das Landratsamt äußert sich nicht, welche Auswirkungen das einstimmige Nein des Gemeinderates Mühlental zu Plänen der Kreisbehörde für ein dauerhaftes Landschaftsschutzgebiet (LSG) Würschnitz- und Eisenbachtal hat. Das gilt auch für die Frage, ob das Paket für das LSG mit geplant 4082 Hektar Größe (davon 2214 Hektar auf Mühlentaler und 1715 Hektar auf Schönecker Flur) nochmals aufgeschnürt wird. Zu den Plänen werden Kommunen und Verbände gehört. Anschließend werden die Pläne öffentlich ausgelegt. "Das Fachamt sammelt alle Meinungen und Anregungen und nach Abschluss werden diese einem Prüf- und Abwägungsprozess unterzogen. Deshalb gibt es seitens des Fachamtes vor Ende der Abwägung keine Kommentare zu einzelnen Meinungen und Anregungen", hieß es auf Anfrage aus der Pressestelle des Kreises. Ein klares Nein zu Schutzgebietsplänen des Kreises hatte es bereits im März aus Triebel gegeben. Hier soll etwa die Hälfte der Gemeindefläche Teil des LSG Oberes Triebelbachtal - Saaleeinzugsgebiet werden. (hagr)

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