September mit Hauch von Winter

Der erste Herbstmonat brachte im oberen Vogtland zwar noch viel Sonnenschein, aber schon eiskalte Nächte.

Muldenhammer.

Knapp 196 Sonnenstunden und Temperaturen von bis zu 26 Grad weist die Bilanz der Wetterstation Morgenröthe-Rautenkranz für den September aus. Dazu knapp 65 Liter Niederschlag je Quadratmeter.

Was den Sonnenschein betrifft, so war es ein Spitzenwert für die vergangenen zehn Jahre - noch mehr verzeichnen nur die Aufzeichnungen vom September 2011, als die Marke von 200 Stunden erreicht wurde. Im Vergleich dazu hatte sich die Sonne im Vorjahr mit knapp 106 Stunden ziemlich rar gemacht. Das war neben dem September 2013 mit 110 Sonnenstunden der bisherige Tiefstwert.

Was die Temperatur betrifft, so lag der Höchstwert im September 2017 bei 20 Grad, im Jahr davor waren es 28,8 Grad gewesen. 2015 wurden sogar 29,1 Grad erreicht.

Völlig aus dem Rahmen fällt der September 2018, was die Werte beim Bodenfrost betrifft. Am 26. und am 29. des Monats wurden Werte von minus 10,4 Grad gemessen. Solche Temperaturen, die schon an den Winter erinnern, gab es seit mindestens zehn Jahren nicht. Insgesamt brachte der September in Morgenröthe-Rautenkranz 15 Tage mit Bodenfrost - 2017 waren es elf, 2016 acht, 2015 dagegen sogar 17!

Die knapp 65 Liter Niederschlag je Quadratmeter ließen zwar die seit Jahresbeginn gefallene Menge auf knapp 546 Liter anwachsen, konnten aber das Defizit nicht ausgleichen. Um das langjährige Mittel noch zu erreichen, müsste es in den verbleibenden drei Monaten noch einmal über 500 Liter Niederschlag geben. Den meisten Regen gab es im Mai mit 164 Litern, am trockensten waren der Februar mit zehn und der August mit 30 Litern.

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