Sieben Tage Bodenfrost im August

Wetterbilanz: Defizit an Niederschlag

Muldenhammer.

Knapp 228 Sonnenstunden registrierte die Wetterstation Morgenröthe-Rautenkranz im August. Der präsentierte sich damit als ganz normaler Sommermonat, in dem allerdings die 30-Grad-Marke nicht überschritten wurde. Spitzenwert waren 29,2 Grad Celsius am 30. August.

Zum Vergleich: Im August 2018 waren es 250 Sonnenstunden gewesen, an neun Tagen wurde die 30-Grad-Marke geknackt, Spitzenwert waren 32 Grad. Im August 2017 waren es 235 Sonnenstunden, im August 2016 wurden 240 registriert.

Bodenfrost ist im Tal der Zwickauer Mulde auch im August möglich. An sieben Tagen sank diesmal die Temperatur in den Minusbereich - wie auch 2018 und 2016. Fünf Tage mit Bodenfrost hatte es 2017 gegeben.

Die Niederschlagsmenge lag bei knapp 50 Liter je Quadratmeter. 2018 waren es nur knapp 31 Liter gewesen, 2016 zumindest 60. Dagegen hatte es 2017 mit 142 Litern verhältnismäßig reichlich geregnet.

Insgesamt gab es in den ersten acht Monaten des Jahres in Morgenröthe-Rautenkranz 1436 Stunden Sonnenschein, das ist bereits mehr als in den gesamten Jahren 2008 und 2010. Die Niederschlagsmenge seit Januar beträgt rund 541 Liter, im gesamten Jahr 2018 waren es rund 764 Liter gewesen. Wärmster Tag war der 30. Juni mit 34,3 Grad Celsius, am kältesten war es am 20. Januar mit minus 19,2 Grad. (tm)

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