Spitzenzentrum: Baustart

Arbeiten am Weisbachschen Haus dauern bis 20200

Plauen.

Nachdem die Stadt Plauen Ende September den Fördermittelbescheid erhalten hatte, begannen am Montag am Weisbachschen Haus erste Vorarbeiten zum Umbau als Deutsches Zentrum für Spitze und Stickerei. Wie die Stadtverwaltung Plauen weiter mitteilte, wird zunächst die freistehende Ziegelwand zwischen Mühlgraben und Innenhof an der Bleichstraße 1 abgebrochen und Bauschutt aus dem Innenhof beräumt. Es werden Pflastersteine ausgebaut und Granitbauteile abtransportiert. Außerdem werden Natursteinplatten aus Theumaer Schiefer im Erdgeschoss dokumentiert, ausgebaut und an anderer Stelle eingelagert.

Der Start für die Rohbauarbeiten ist für das zweite Quartal des kommenden Jahres geplant. Für Sanierung und Erweiterung des Weisbachschen Hauses erhält Plauen vom Freistaat Sachsen mehr als 5,8 Millionen Euro Fördermittel. Weitere 20 Prozent wird die Stadt als Eigenanteil aufbringen. Bis Ende Januar sollen die ersten Ausschreibungsunterlagen vorbereitet sein. 2022 soll das Zentrum fertig sein. Das Konzept des künftigen Spitzenzentrums sieht eine einzigartige Verbindung aus Wirtschaft, Kultur und Bildung vor. Im Weisbachschen Haus wird unter anderem das heutige Spitzenmuseum sein neues Zuhause finden. (bju)

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