Stadt will Bauhof wieder in die eigene Hand nehmen

Richtungsentscheidung im Oelsnitzer Stadtrat am Mittwoch geplant

Oelsnitz.

In Oelsnitz soll es bald wieder einen kommunalen Bauhof geben, der der Stadtverwaltung unterstellt ist. Das geht aus einer Vorlage des Oelsnitzer Stadtrates hervor, über die das Kommunalparlament bei seiner Sitzung am morgigen Mittwoch (18 Uhr, Ratssaal, Tagesordnungspunkt 18) abstimmt. Derzeit arbeitet der Bauhof unter dem Dach der Stadtwerke Oelsnitz, hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadt. Die Stadtwerke setzen für verschiedene Leistungen wiederum Fremdfirmen ein. Ein System, das offenbar an seine Grenzen gestoßen ist. Denn die Analyse des Ist-Standes fällt schlecht aus. "Es ist zu konstatieren, dass die Kosten für die Erbringung der Bauhofleistungen für die Stadt Oelsnitz stetig steigen, dies bei gleichzeitigem Qualitätsverlust der Leistungserbringung durch die Stadtwerke Oelsnitz und von ihr beauftragter privater Dritter", heißt es in der Stadtratsvorlage. Genau das Gegenteil hatte man sich vor Jahren erhofft. "Ursprünglich sollte mit der Privatisierung der Auslagerung der Bauhofleistungen an die Stadtwerke eine generelle Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Kostenersparnis erreicht werden." Mit der Rekommunalisierung erhofft sich die Stadt mehr Effizienz und höhere Qualität. Einen ersten Test in diese Richtung hatte die Stadt mit der Schaffung von Hausmeisterstellen in städtischen Kindereinrichtungen im vergangenen Jahr unternommen. Der Schritt gilt als erfolgreich. Auch ein Vorschlag für einen Bauhofstandort liegt auf dem Tisch. Es handelt sich dabei um die Turnhalle der L-Schule in Voigtsberg. Sie würde dann umgebaut.

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