Steinbruch Lauterbach soll zur Mineralstoffdeponie werden

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Die Hartsteinwerke Vogtland wollen den Tagebau mit Erdaushub und Bauschutt verfüllen. Die Pläne sind zur Vorprüfung in der Landesdirektion, aber nun schon öffentlich Thema.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    Tauchsieder
    09.05.2021

    Ja mei "hei", stellen sie sich mal vor es stürzt ein Flugzeug in den Sumpf. Man kann sich so vieles vorstellen. Es geht nicht um das Vogelschutzbecken, dies ist ein Flächennaturdenkmal und liegt in einem FFH-Gebiet und dies alles befindet sich im Landschaftsschutzgebiet "Tsp. Pirk - Unteres Triebelbachgebiet". Hier geht es um den Steinbruch Lauterbach und der liegt in einem Vogelschutzgebiet, in diesem Landschaftsschutzgebiet. Sind sie etwa der Meinung, dass die Naturschutzverbände etwas gegen bestehende Verkehrsverbindungen unternehmen können, da überschätzen sie deren Möglichkeiten. Früher war es die Eisenbahnverbindung nach Lottengrün/Bergen und heute ist es teilweise eine Straße, damit besteht Bestandsschutz!

  • 0
    4
    hei
    09.05.2021

    @Tauchsieder, ich hab mit Sicherheit genug Ahnung als Anwohner dieses Gebietes, um zu wissen, wovon ich schreibe! Sie wissen schon, das die Talsperre als Landschaftsschutzgebiet und Vogelbrutgebiet direkt an die B92 grenzt?
    Die Brücke kurz vor der Halbmond geht über die Elster!
    Nun fragen Sie sich mal, wie die Ökos das vereinbaren können bei dem LKW- und PKW-Verkehr!
    Denken Sie mal etwas weiter!
    Was ist, wenn ein LKW mit Auflieger, gefüllt mit Benzin etc. aus welchen Gründen auch immer durch die "Schallschutzwand" kachelt! Rein in das Vogelbrutgebiet und Landschaftsschutzgebiet! Da wird das Geschrei dann groß sein!
    Sehen Sie das immer noch als "verbale Anti-Öko-Keule"?
    Gerade die Straße vom Hohen Kreuz rüber zu läßt sich ganz einfach sperren für LKW und PKW! Die Mittel haben die entsprechenden Behörden und auch Komunen!
    Gut, können dann halt einiger PKWler nicht mehr zur Talsperre abkürzen, aber die Anwohner leben ruhiger und sicherer!

  • 1
    3
    Tauchsieder
    08.05.2021

    Der liegt nicht wo anders, der liegt genau dort "hei"!
    Erst einmal sollte man sich schlau machen, wo die Schutzgebietsgrenzen liegen. Angrenzende Habitatsflächen unterliegen auch einem gewissen Schutz. Was die "Ökos" mit einer Bundesstraße zu tun haben erschließt sich mir nicht, höchstens das man mit einer "verbalen Keule" einen Rundumschlag gegen die "Ökos" startet. Hier spielt nicht nur der Naturschutz eine Rolle, der andere Schreiber brachte hier noch ein anderes Argument ins Spiel. Alles hängt mit allem zusammen.

  • 3
    1
    Neideiteln
    08.05.2021

    Gehört werden müssen vor allem die Gemeinde Triebel und der Oelsnitzer Ortsteil Lauterbach! Mit einer absoluten Selbstverständlichkeit wird hier davon ausgegangen, dass Bauschutt über das Hohe Kreuz und die Hofer Straße angeliefert werden. Die Verkehrslast tragen die Ortsdurchfahrten von Triebel und Lauterbach!
    6000 LKW-Fahrten im Jahr - und daran glaube ich noch nicht mal.

    Schon jetzt ist die Verbindungsstraße zwischen Regnitzlosau und Oelsnitz viel zu stark von LKW befahren. Die ohne großen Zeitverlust die A72 oder als Ausweich die B173 befahren könnten. Es kann mir keiner erzählen, dass alle diese LKW Fracht für Oelsnitz oder gar für Triebel transportieren.

    Hier ist es an der Zeit, endlich zu reagieren, denn die Situation ist jetzt schon für die Anwohner kaum noch zumutbar. Diese Straße ist nicht für den LKW-Verkehr ausgelegt und sollte dafür gesperrt werden, es sei denn für Anliegertransporte.

    Ich werde die örtlichen Gemeinderäte informieren.

  • 1
    5
    hei
    07.05.2021

    Der liegt woanders, aber ok!
    Hauptsache die B92 läuft direkt an genannten Gebieten vorbei und die Ökos machen nicht mal was dagegen!

  • 5
    4
    Tauchsieder
    07.05.2021

    Ob dies so einfach geht das kann man durchaus bezweifeln. Immerhin handelt es sich um eine Umwidmung von einem Abbaubetrieb in eine Deponie. Das Areal liegt in einem Landschaftsschutzgebiet und einem Vogelschutzgebiet von europaweiter Bedeutung. Alleine schon die Laufzeit lässt keine in die Zukunft gerichtete Aussage zu den Auswirkungen zu. Schaun wir mal was das Planfeststellungsverfahren bringt.