Straße: Suplie fällt mit Idee durch

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Auf der Bahnhofstraße in Schöneck soll weiterhin Begegnungsverkehr möglich sein. Die von der Bürgermeisterin vorgeschlagene Einbahnregelung findet keine Mehrheit.

Schöneck.

Die Stadtverwaltung Schöneck wird für den Ausbau der Bahnhofsstraße eine Planung erstellen. Drei Varianten wurden seit 2019 diskutiert. Vorgesehen sind nun eine 5,50 Meter breite Fahrbahn für den Begegnungsverkehr, ein 1,50 Meter breiter Fußweg und Parkstreifen in dem Bereich, der bereits dafür genutzt wird. Das hat der Technische Ausschuss des Stadtrats auf Antrag der Freien Wähler beschlossen.

Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) stimmte dagegen. Sie hätte eine Einbahnstraßenregelung bevorzugt. Das Wäldchen zwischen Klingenthaler Straße und dem ehemaligen Bahnhof ist als Baugebiet für Eigenheime im Gespräch. "Da wäre eine verkehrsberuhigte Zone sinnvoll", meinte sei. Bei einer Einbahnstraße müsse aber viel Fahrverkehr über die Kreuzung am früheren Schönecker Hof geleitet werden, zeigte Sven Lorenz (Freie Wähler) als Gegenargument auf. Auch könne derzeit niemand sagen, was mit dem ehemaligen Bahnhof werden wird.

Die Bahnhofstraße war eines der Themen, die am Montag in der Sitzung des Technischen Ausschusses besprochen wurden. Ein Überblick:

Jugendheim: Ein geplatztes Wasserrohr hat vor wenigen Tagen das Schönecker Jugendheim unter Wasser gesetzt. "Da ist viel abgesoffen", konstatierte Ralf Seckel vom Bauamt. Vor der nächsten Sitzung des Technischen Ausschusses wollen sich die Mitglieder vor Ort informieren. Es soll entschieden werden, wie es mit dem Gebäude weitergeht.

Parkautomaten: Die Idee, am Parkplatz am Meiler ganzjährig Parkautomaten aufzustellen, brachte Stadträtin Angelika Thiem ein. "Wir sollten es noch einmal überlegen", so die Bürgermeisterin. Laut Ralf Seckel sind die Kosten für solche Automaten hoch, deshalb habe man die Idee bislang verworfen.

Ehemaliger Netto-Parkplatz: Laut Sven Lorenz gibt es Kritik an der Räumung der Parkfläche. Wie Bürgermeisterin Suplie dazu informierte, sei der Parkplatz vor allem für die Evangelische Mittelschule und das Gymnasium gedacht, die Räum- und Streupflicht liege beim Obervogtländischen Verein für Innere Mission (OVV).

Dorfhaus Gunzen: Die Arbeiten gehen laut Ralf Seckel zügig voran. In der März-Sitzung sollen weitere Aufträge ausgeschrieben werden. "Die Zusammenarbeit klappt sehr gut", bestätigte Ortsvorsteher Ingo Penzel (Freie Wähler).

Moosmann-Sagenweg: Laut Bürgermeisterin Suplie läuft die Ausschreibung für die Geräteausstattung an den drei geplanten Standorten im Stadtpark, am Alten Söll und am Lift. Die Arbeitsgruppe kann sich derzeit wegen der Coronabestimmungen nicht treffen.

Bauvorhaben: Der OVV will im ehemaligen Rittergut Schilbach das Dachgeschoss des Gaststättengebäudes zu einem Schulungs- und Veranstaltungsraum ausbauen. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses stimmten dem Antrag zu.

Sponsoring Ruhebänke: Für das Projekt "Schöne Bänke für Schöneck", das die Freien Wähler im September 2020 eingebracht hatten, werden nach den Worten von Ralf Seckel aktuell 27 neue Bänke gesponsert und sechs weitere erneuert. Standorte für die neuen Bänke gibt es noch nicht. Darüber wolle man laut Bürgermeisterin im Frühjahr entscheiden. Angelika Thiem fragte nach, ob es auch möglich sei, an der Loipe zwischen Schöneck und Kottenheide auch im Winter Ruhebänke aufzustellen. Die Bürgermeisterin will das mit Ortswegewart Harald Bannert besprechen.

Überflutung: In Gunzen war es nach den Worten von Ralf Ebner, der als beratender Bürger im Ausschuss sitzt, im Bereich der Wohlbacher Straße, nahe am Spielplatz, zu einer Überflutung der Fahrbahn gekommen. "Zum Glück war kein Frost, das wäre eine Eisbahn geworden", meinte er. Laut Seckel ist die Wohlbacher Straße eine Kreisstraße, die Verantwortung liege beim Vogtlandkreis. "Wir bekommen als Stadt dazu keine Rückinformation", sagte er.

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