Straßen-Baustellen bestimmen derzeit das Klingenthaler Stadtbild

Das Nadelöhr für den Klingenthaler Verkehr ist weiterhin die Baustelle am Königsplatz. Im März haben die Arbeiten zum Ausbau der Kreuzung begonnen. Der Ausbau ist nach Informationen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) in zwei Abschnitten geplant. Die Arbeiten für 2019 liegen nach jüngsten Informationen nach wie vor im Zeitplan. Ziel sei, in diesem Jahr die Bundesstraße 283 wieder für den Fahrzeugverkehr freizugeben. Derzeit wird der Durchgangsverkehr auf der B 283 weiträumig um Klingenthal herumgeleitet. Seit vergangener Woche ist der Königsplatz über die Kirchstraße teilweise wieder befahrbar, was die komplizierte Verkehrssituation im Stadtgebiet der vergangenen Wochen zumindest leicht entspannt hat. Für 2020 ist die Erneuerung der Döbra-Brücke und der Ausbau der Anbindung der Falkensteiner Straße vorgesehen. Die Arbeiten hatten ursprünglich bereits 2018 beginnen sollen. Auf die Ausschreibung des Lasuv ging aber kein Angebot ein. Abgerissen wurde deshalb zunächst nur das sogenannte "Scharfe Eck", ein seit Jahren vom Verfall gezeichnetes Holzgebäude. Seit Montag gesperrt ist in Klingenthal auch die Grenzstraße (Foto links) - und das nach Informationen der Stadtverwaltung voraussichtlich bis zum Samstag. Dort werden rund 300 Meter Straße wegen der Regulierung des Oberflächenwassers und Stilllegung des Altkanals neu gebaut sowie eine neue Asphaltschicht aufgezogen. Das Ganze ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zweckverbandes Wasser und Abwasser Vogtland und der Stadt Klingenthal. Für die Zeit der Vollsperrung gibt es Einschränkungen auf den städtischen Buslinien. Die Busse fahren nur bis Haltestelle Aschberg (Waldgut). Die Haltestellen am Grenzübergang nach Schwaderbach/Bublava, an der Wende und am Unteren Waldgut entfallen ersatzlos.

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